* 50K 143
het an einigen Orten mit Holtze, vermittelſt ei-nes Geblaͤſes, an andern aber mit Kohlen,unter der Muffel mit dem ordentlichen Wind-Zuge. Wenn es nun reine gebrannt, ſo löſchtman es auch mit Waſſer, wie bey dem Treiben,nimmt es heraus, und buͤrſtet den daran han-genden Heerd ab. Und ſo iſt denn das Silberzur Ausantwortung in die Muͤntze bereitet, undwird gewoͤhnlichermaſſen in den Landesherrli-chen Jehenden geliefert, da es denn hernach iner Muͤntze ausgemuͤntzet wird. Und dieſes wollen wir als eine Probe vom Silber⸗Ertzt Schmel-tzen genung ſeyn laſſen.„Nun ſollte ich auch die Arten der Kupfer-chmeltzungen angeben, allein derer ſind nunnoch ungleich mehrere Arten, ſo daß ich davoneine Abhandlung ſchreiben muͤſte, welche nocha0. mahl ſo ſtarck als gegenwaͤrtige waͤre, wennich auch nur die hauptſaͤchlichſten anfuͤhren woll-te, da faſt jedes Land, jede Art von Kupfer-rtzt eine beſondere Beſchickung und Behand-ung im Feuer erfordert. Um aber doch wenig-ice eine Probe auch davon amufüͤhren, willch die Art, wie man auf dem Hartz verfaͤhrt, mit-
Heilen. Man nimmt nemiich die gerösteten Sp,upfer⸗Ertzte, und ſetzet ſolche das erſtemahl zen.
urch den Ofen, welcher eben ſo beſchaffen iſtals der, durch weichen man daſelbſt die Silber-rtzte zu ſetzen pffeget. Wenn ſolcher angewaͤr-et, und das Geblaͤſe mit weichen fluͤßigenchlacken wohl vernaſet iſt, ſo wird das Ertzt
- mit