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Kurtze Einleitung in einige Theile der Bergwercks-Wissenschaft ... / von Johann Gottlob Lehmann
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taͤglich mehr und mehr Eiſen⸗Stein aufgegeben,

und durch den Ofen geſetzet. Das durchgeſetzteEiſen wird gemeiniglich entweder gleich in diet,nige Geſtalten gegoſſen, worzu es beſtimmt, al

Bomben, Kanonen ꝛc. oder es wird in groſſedreyeckte Stuͤcken, welche man Gaͤnſe nenne,gegoſſen, und wozu die Forme, in welche dasfluͤſſende Eiſen gelaſſen wird, gleich vor dem ho-hen Ofen befindlich. Dieſe Ganß wird hernachin kleinere Stuͤcken auf dem Friſch⸗Heerde wieder geſchmeltzet, welche Teul genennet werden,woraus denn Schien⸗ und Stab ⸗Eiſen, au

Bleche gemacht werden, wozu zu ieden beſondreMaſchinen erfodert werden, und welche hier zu

weitlaͤuftig ſind alle zu beſchreiben und anzu-ö

fuͤhren.

Und dieſes waͤren die vollkommenen Metalle

und deren Schmeltzung. Nun ſollte ich alerding

mehrere Arten von einer jeden angefuͤhret haben/

weil ſie fast in allen Landern verſchieden ſind,allein wie weitlaͤuftig wuͤrde ich hierdurch ge,

worden ſeyn, und gleichwohl, wenn man ſol

Sachen nicht elbſt ſiehet, iſtes ſchwer, aus blo-

ſen Beſchreibungen ſolche zu faſſen.

Nun wollen wir auch die Halb⸗Metalle gan)

kuͤrtzlich durchſehen.

Mit dem Spieß⸗Glaß und Queck⸗Silbenverfaͤhret man im groſſen ſo, wie man in der obeſchriebenen kleinen Probe damit zu verfahtepfleget, und es wuͤrde alſo uͤberfluͤßig ſeyn, bHes nochmahls weitläuftig hier zu wiederhohle,

Arſe-