Vermoͤgen ſeiner Unterthanen ſey, ſondern daßihm beſonders alles dasjenige zugehoͤre, woruͤbernoch kein anderer das Eigenthum erlangt. Hier-unter gehoͤren nun ordentlich alle Sachen, wel-che tiefer liegen, als ein Pflug⸗Schaar zu gehenpfleget. Hieraus fluͤſſet NZweytens das Recht, welches alſo der Prin-deps an alle aus denen Bergwercken kommendeutzungen hat, welches die Herren Rechts⸗Ge-lehrten Dominium directum und utile nennen.Theilet er dieſes Recht einem privato mit, ſo hater die Macht, ſolchem Geſetze, Policey⸗Ordnun-gen, in Anſehung des Berg⸗Baues und Huͤtten-eſens, zu geben, ſich gewiſſe Nutzungen, als denZehenden und dergl. vorzubehalten, und der Be-lehnte iſt hernach ſchuldig, ſich ſolchen gemaͤß zuverhalten. Damit aber alles auch wuͤrcklich inrfuͤllung gebracht werde, muͤſſen dieſe Ordnun-den von dem Landes⸗Herren nicht allein publici-ret, ſondern auch mit Ernſt gehandhabet werden.Drittens iſt es eines derer nothwendigſtenStucke, daß ſie mit Fleiß darauf ſehen, daß al-dergl. Wercke niemahls gantz und gar aus derHand des Principis kommen, ſondern es nochalekeit moͤglich ſey, dieſelben wieder zu vindici-dan oder doch wenigſtens eine hoͤhere Nutzungaraus zu ziehen. Ich muß mich hier mit eini-ſen Worten noch erklaͤren. Z. E. Es meldete50 jemand, und muthete ein Eiſen⸗Werck, bey9 chem faͤnde ſich nun etwan ein Letten, welchern Gold oder Silber tei oha waͤre, der cauf
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