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13) Beſondre Vortheile, welche Auslaͤnderngegoͤnnet werden, wenn ſie auf eine anſehnlicheArt ſich bey denen Bergwercken des Landes en-gagiren, denn da ſolche auf eine großmuͤthige Artnach Gelegenheit ſchoͤne Summen Geldes einemLande, und, ſo zu ſagen, nur auf Hoffnung zu-wenden, was iſt denn wohl billiger, als daß ſieauch einige Vortheile genuͤſſen, ſo kan man zumExempel einem auswaͤrtigen Kaufmann, der aberim Lande ein ſtarcker Gewercke iſt, bey dem Ein-kauf derer Waaren in Berg⸗Manufacturen, et-was an Acciſe, Zoll ꝛc. zu gute gehen laſſen. Lie-fert er aber gar etwan noͤthige Sachen zumBergwerck, als Stahl, Bley, Pulver, ſo kanman ihn mit gewiſſen Bedingungen, mit Frey-und Cammer⸗Paͤſſen verſehen.
14) Unpartheyiſche Befoͤrderung derer Berg-leute ermuntert auch ſehr viele. Man ſiehet dengroſſen Schaden, der aus Unterlaſſung dieſerMaxime erfolget, an vielen Orten. Denn dasmuß ja allerdings einem alten erfahrnen Stei-ger wehe thun, wenn er ſiehet, daß ihm ein jungerunerfahrner Menſch vorgezogen und uͤber ihngeſetzet wird, wenn er ſiehet, daß ein Fremder indem Gebuͤrge befoͤrdert wird, welches derſelbewohl nie mit Augen geſehen, und alſo nicht ein-mahl kennet. Daher kommen denn darnachſolche ſchoͤne Baue, da man öfters bey denenchoͤnſten Anbruͤchen einer Grube das Creutzſtecken, und ſolche liegen laſſen muß.
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