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Kurtze Einleitung in einige Theile der Bergwercks-Wissenschaft ... / von Johann Gottlob Lehmann
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179
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andern gegen die zu gebende Zubuſſe uͤberlaſſen.Die Macht, das Quantum, wieviel jeder Zu-buſſe geben ſoll, anzusetzen, oder wie man esheiſſet anzulegen, ſtehet dem Berg⸗Amt zu, wel-ches auf des Schicht⸗Meiſters oder Lehn⸗Traͤ-gers Anſuchen, welcher zugleich die Rechnungvom vorigen Viertel⸗Jahre ableget, ſo man An-ſchnitt halten, heiſſet, zu geſchehen pfleget, nach-em der Berg⸗Meiſter und die Geſchworne er-kennen, daß viel Geld zum fernern Bau aufſelbiger Zeche nöͤthig ſey. Es haben ferner die Rechte de-Gewercken das Recht, eigene Juſammenkünfte den wer,oder Gewerck⸗Tage amzuſtellen, bey welchen ſieuͤber die Verbeſſerung ihres Baues ſich berath-ſchlagen. Nachdem ſie einmahl beſtaͤtigt haben,ſo iſt es keinem andern erlaubt ſich in ihr gemu-thet Feld zu legen, daher muͤſſen ſie allezeit beyer Muthung genau anzeigen, wo ſie ihre Fund-rube, wie viel ſie Ober⸗ und Unter⸗Maaſen,und wohin ſie dieſelben ſtrecken wollen. Be-ommen ſie alsdenn ja Feld⸗Nachbarn, ſo heiſ-t es ſie haben das Alter im Felde, und wennes geſchehen ſollte, daß der neue Nachbar auchguf ihrem Gange bauete, weil ſie bey der Mu-bung doch nicht haben ſehen können, wie weiter Gang ſtreichen werde, ſo kan er ihnen dochnicht naher als auf ihre Marckſcheide kommen,das heiſſet, er kan auf dem Gang nicht weiterſontbauen, als bis dahin, wo des ältern ſei-ne und- Grube oder Maaſen ausgehen. Koͤn-nen ſie ſich bisweilen gar nicht vergleichen, obM. 2 es

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