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Kurtze Einleitung in einige Theile der Bergwercks-Wissenschaft ... / von Johann Gottlob Lehmann
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derer Gewercken, z. E. Hammer⸗Herren,Seifner, Kieß⸗Jiemer ꝛc. und dergleichen ein-laſſen, denn dieſe beſchreiben alle Berg⸗Ordnun-gen, ich zeige hier nur generelle Rechte an, um An-aͤngern nur einigermaſſen zu weiſen, was Berg-Necht ſey. Nebſt dem Zehenden) welchen ſie demPrincipi erlegen muͤſſen, hat ſolcher auch dasVorkaufs⸗Recht, von Gold und Silber gantzund gar, weil er alleine Muͤntz⸗Herr iſt, vonandern Metallen aber, ſo viel er brauchet, mitdem uͤbrigen ſtehet es in ihrer Gewalt zu ma-chen was ſie wollen. An theils Orten ſchmel-tzen die Gewercken ſelbſt auf denen Huͤtten, undſchaffen alsdenn ihre Silber erſt in den Zehenden,an andern Orten aber kaufet der Landes⸗Herrdie Ertzte an ſich, indem er ſie nach ihrem Ge-halt probieren laͤßt, und darnach bezahlet, unddieſes iſt ſonderlich in Sachſen gebraͤuchlich, woes die General⸗Schmeltz⸗Adminiſtration genen-net wird. Dieſes betrift aber gemeiniglich nurdie hoͤhern Metalle, Gold und Silber. Kupfer,Zinn ꝛc. ſchmeltzen die Gewercken vor ſich aufihren Huͤtten, doch muͤſſen die Kupfer, wennſie ſilberhaͤltig ſind, daß es ſich der Muͤhe ver-lohnt, auf die Landesherrl. Seiger⸗Huͤtten gelie-fert werden, damit das Silber erſt davon kom-me, da denn das Kupfer alsdenn wieder aus-geantwortet, das Silber aber bezahlet wird.a aber nun der Princeps noch viel Ausga-ben hat, ehe es zu Gelde werden kan, ſo ver-ſteht es ſich von ſelbſt, daß er es nicht ſo theuerbezahlen kan, als der Gold⸗Schmid, daher M 3 iſt