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Flüchtige Salze.
genstein. Als ein zartes Mehl findet er sich öfters aufversthke-denen Arten von Kobolden angeflogen, und heißt gegrabenGlsrmehl, H.rlerncuni nritivnm lärinaceuin: er findet sichauch zuweilen so in der Druse; als im Scherbenkobold.
2) Hat der Arsenic seine eigenen Erze: und diese sind<«) Kobold, welches ein gar besonderes Gemische ausArsenic, Kupfer, Eisen, und einer bald unmerallischen,bald glasachrigen Erde ist: wovon ich mir vorbehalte,anderwärts ausführlich zu handeln. Hteher gehört aberbesonders der Scherbenkobold oder Scchirlkobold, Lc>-daltum eeüaceum, ein dunkelgrauer, schwerer, blätterich-ter und im Bruche glänzender Körper, welcher insgemeinaus bloßem Arsenic besteht, und sich daher ganz aufsubli-mirt, bald wie ein weißes Mehl und weiße Cristallen,bald wie ein glänzendes Metall. Zufälliger Weise ist et-was Silber oder Rochgüldenerz darinne: /Z) Sandarac,rother Arsenic, ^nciaran, und «Dpcrmcnr oder Z^ausct)-geel ^), ^uripizinemum, welches beydes gemischte Kör-per aus Schwefel und Arsenic find, und wo die Naturletzter» mit dem Schwefel vererzct hat. Der Sandaracist roth und glaöachtig, und daher mehr oder wenigerdurchsichtig; das Operment aber gelbe, blätterichr undglänzend. Letzteres findet sich nicht nur allein unter arse-nicalischen Erzen, sondern man erblickt es auch auf den ge-brannten Mannsfeldischen Schieferhaufen, nach Verab-scheidung des bituminösen Wesens. 7) NWpickel, tVastserkies, Arsenickics, Pyriten glbus, sieht weiß und glän-zend aus, ist sehr dicht und schwer, einem Weißgüldenerzesehr ähnlich, und besteht aus Arsenic, Eisen, und einerrohen unmetallischen Erde. Der Arsenic macht gemei-niglich ein Drittel, und nicht selten die Hälfte seines Be-standwesens aus. ein schwarzes, blätterichtes undstrahlichtes Erz zum Graul, das wie Fliegenstein aussieht,und sich ganz und gar aufsublimiren läßt.
z) Mischt
5) Dieses Wort wird auch dem Sandarac von einigen beygelegt.