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Flüchtige Salze.
inglekchen nebst dem Operment vornehmlich im Schirbenko-hold, und im Operment selber. Bey arsenicalischen undinsonderheit koboldischen Geschicken wird er selten vermißt.
n) Rother und gelber Arsenic werden durch die Kunstgemacht, wenn mit dem Giftmehl Schwefel, in verschiede»ner Proportion, aufsublimirt wird. Der gelbe erfordertnicht mehr, als ,4, ^4 Schwefel; der rothe aber braucht
etwas mehr. Dieser rothe nachgemachte Arsenic wird auchSandarac, ingleichen Realgar genannt. Zum Geyer wer.den die Schwefelkiese von Graul an statt des Schwefelsgenommen. An statt des Arsenicmehle kann man auch einErz, als Mißpickel oder Schirbenkobold nehmen.
12 ) Das Giftmehl wird bey der neuen Sublimationdurch die Hitze des Feuers cristallinisch, da es allmählig zu-sammenfließt. In der Luft verliert er seine Durchsichtigkeitund wird milchicht.
iz) Endlich ist auch von dem Arsenic zu merken, daßer das stärkste mineralische Gift sey, welches zu wenigenGran Menschen und Vieh tödtet. In der Vermischungmit Schwefel ist er weniger gefährlich, und das Auripig.ment ist gar nicht giftig, sondern vielmehr eine Arzeney.
Fünfte Classe.
Von lügenhaften Salzen oder dem
mineralischen Alcali, 83113 slcalis,
^Icali Minerale.
§. 40.
Erklärung.
keßte Art Salze im Mineralreiche sind alkalischefeuerbeständige, welche erstlich als alkalische überhauptdas mit den flüchtigen urknösen gemein haben, daß sie mitSäuren brausen, den Violensaft grün färben, und mit je-nen in ein Miktelsalz übergehen; zweytenö aber darinne von
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