Schwefelichte Körper. ziz
10) Der Klee ist also in allen Bergwerken in der gan-zen Welt zu Hause; ob man ihn gleich nicht überall genüg-lich findet.
n) Eisenkies kann wohl ohne alles Kupfer seyn, wel-ches der Heßische, Altsattler, Töpliher, Bollische, unddergleichen erweisen. Kupferkies hingegen wird niemalsohne Eisengehalt gefunden.
12) Es pflegen sich oft in den Eisenstein Kieöadernmit einzuflechten, und die Eisenschmelzer werden hierdurchgenöthiget, das gesammte Geschicke wegzuwerfen, weil derSchwefel das Eisen zerstöret.
iz) Wenn die Kiese lange im Wetter liegen, so verän-dern sie äußerlich ihre Farbe.
14) Es giebt Stufen, wo weißer, gilbiger und gelberKies beysammen in einem Anbruche sind.
i;) Kupferkiese pflegen selten mit dem Tage oder gleichunter der Dammerde sich zu erheben; hingegen bemerktman solches insgemein von den Eisenkiesen.
16) Das Eisen im Kiese, welches bey keinem fehlet,wie Henkel zuerst entdecket hat, beweist der Magnet, wennder Kies in einem verschlossenen Gefäße abgeschwefelt ist,und denn die Vitriolwerdung. Das Kupfer aber, wennwelches darinne ist, zeigt sich, auch bey der kleinsten Men-ge, durch den aus Kies gemachten Vitriol, wenn ein Ei-sendraih in seine Auflösung geleget wird; wo das Eisen sichalsobald kupferroth anfärbt, und auch wohl gar mit einerKupferrinde, wenn des Kupfers viel ist, überzogen wird,dabey mittlerweile das Eisen sich verzehret, und theils indas Vitriolgemenge geht, theils zu Boden fallt').
17) Der Schwefel, wie er aus Kiesen, insonderheitEisen - oder Schwefelkiesen entspringt, sieht insgemein
U 5 grau-
;) Auf diese Art kann man auch einen küpfiigen Eisenvitriol amallerbesten reinigen.