Philosophie dem Üöcltvaume mehr, als den (Sirbräumenzugewandt war, tyarum sie durch Philolauö, und in spä-lern Nachklängen durch Ariftarch von Samoö und Selen-cus den Erythräer für die wahre Kenntniß unseres Son-nensystems in einem weit höheren Grade fruchtbringendgeworden ist, alö die ionische Naturphilosophie es derPhysik der Erde sein konnte. Gleichgültiger gegen die spe-cifische Natur des Raum - Erfüllenden, gegen die qualitalive Verschiedenheit der Stoffe, war der Sinn der ita-lischen Schule mit dorischem Ernste allein auf geregelteGestaltung, aus Form und Maaß gerichtet", während dieionischen Physiologen bei dem Stoffartigen, seinen geahne-len klmwandlungen und genetischen Verhältnissen vorzugsweise verweilten. Eö war dem mächtigen, ächt philo-sophischen und dabei so praktischen Geiste des Aristoteles vorbehalten, mit gleicher Liebe sich in die Welt der Ab-straclionen und in die unermeßlich reiche Fülle dcS Stoffartig-Verschicdencn der organischen Gebilde zu versenken.
Mehrere und sehr vorzügliche Werke über physischeGeographie enthalten in der Einleitung einen astronomischenTheil, in dem sie die Erde zuerst in ihrer planetarischen Ab-hängigkeit, in ihrem Verhältniß zum Sonnensystem betrachten.Dieser Weg ist ganz dem entgegengesetzt, den ich mir vor-gezeichnet habe. In einer Weltbeschreibung muß der astro-gnostische Theil, den Kant die Naturgeschichte desHimmels nannte, nicht dem tellurischen untergeordnet er-scheinen. Im KoSmoS ist, wie schon der alte Koperni.eancr, Ariftarch der Samier, sich ausdrückte, die Sonne<mit ihren Gefährten» ein Stern unter den zahllose» Sternen. Eine allgemeine Weltanstcht muß also mit den, den