bau ijcfammten Naturwissen wie in einem Brennpunktevereinigen, sann den Titel des Werks rechtfertigen, das icb.am späten Abend meines Lebens, zu veröffentlichen wage.Dieser Titel ist vielleicht kühner als das Unternehmen selbst,in den Grenzen, die ich mir gesetzt habe. In speciellenDisciplinen hatte ich bisher, so viel als möglich, neueNamen zur Bezeichnung allgemeiner Begriffe vermieden. Woich Erweiterungen der Nomenclatur versuchte, waren sie aufdie Einzeldinge der Thier- und Pflanzenkunde beschränktgewesen. Das Wort: physische Weltbesch re ibung, dessenich mich hier bediene, ist da» längst gebräuchlichen: phy-sische Erdbeschreibung nachgebildet. Die ErweiterungdeS Inhalts, die Schilderung eines Naturganzen von denferne» Nebelflecken an bis zur klimatischen Verbreitung derorganischen Gewebe, die unsere FelSklippen färben, machendie Einführung eines neuen Wortes nothwendig. So febrauch in dem Sprachgebrauch, bei der früheren Beschränktheil menschlicher Ansichten, die Begriffe Erde und Weltsich verschmelzen sich erinnere an die Ausdrücke: Weltumseglung, Weltkarten, Neue Welt », so ist doch die wissenschaftliche Absonderung von Welt und Erde ein allgemeingefühltes Bedürfniß. Die schönen und richtiger gebildetenAusdrücke: Weltgebäude, Weltrauni, Weltkörper,Weltschöpfung für den Inbegriff und den Ursprung allerMaterie, der irdischen, wie der der fernsten Gestirne, recht-fertigen diese Absonderung. Um dieselbe bestimmter, ich könntesagen feierlicher und aus aUerthümliche Weise anzudeuten, istdem Titel m.ines Werkes das Wort Kosmoö vorgesetzt,das ursprünglich, in der Homerischen Zeit, Schmuck undDrdnnng bedeutete, später aber zu einen: philosophischen
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