Band 
Erster Band.
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Ulstern charakterisirt. Zwei oder mehrere selbstleuchtendeGestirne, deren Planeten und Monde (falls sie vorhandensind) unsrer jetzigen teleseopiscben Sehkraft entgehen, kreisenallerdings auch hier um einen gemeinschaftlichen Schwer-punkt; aber dieser Schwerpunkt fällt in einen vielleichtmit ungeballter Materie (Weltdunst) ausgefüllten Raum,während derselbe bei unserer Sonne oft in der innerstenBegrenzung eines sichtbaren CentralkörperS enthalten ist.Wenn man Sonne und Erde oder Erde und Mond alsDoppelsterne, unser ganzes planetarischeS Sonnensystemalö eine vielfache Sterngruppe betrachtet, so erstreckt sichdie Analogie, welche eine solche Benennung hervorruft,nur auf die, Attraelions-Systemen verschiedenerOrdnung zukommenden, von den Licbtproeessen und derArt der Erleuchtung ganz unabhängigen Bewegungen.

Bei dieser Verallgemeinerung kosmischer Ansichten,welche dem Entwurf eines Natur- oder Weltgemäldes zu-kommt, kann das S onnen sy st ein, zu dem die Erde gehört,in zwiefacher Beziehung betrachtet werden: zunächst in Be-ziehung aus die verschiedenen Classen individualisirter geball-ter Materie, auf die Größe, die Gestaltung, die Dichtigkeitund den Abstand der Weltkörper desselben Systems; dann inBeziehung auf andre Theile unseres Sternhaufens, auf dieOrtsveränderung der Sonne innerhalb desselben.

Das Sonnensystem, d. h. die um die Sonne kreisendesehr verschiedentlich geformte Materie, besteht nach unsrer jetzi-gen Kenntniß aus eilf Hauptplaneten, achtzehn Mon-den oder Nebenplaneten, und Myriaden von Eometen,deren drei (p lau etari sehe) das enge Gebiet der Haupt-planeten nicht verlassen. Mit nicht geringer Wahrscbein-