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(idifeit Dürfen wir auch dem Gebiete unserer Sonne, derunmittelbaren Sphäre ihrer Eentralkraft, zuzählen: erstenseinen rotirenden Ring dunstartiger Materie, vielleichtzwischen der Venus - und Marsbahn gelegen, gewiß dieErdbahn 5 überschreitend und uns in Pyramidalformals Z odiaeal licht sichtbar; zweitens eine Schaar vonsehr kleinen Asteroiden, deren Bahnen unsre Erdbahnschneiden oder ihr sehr nahe kommen, und die Erscheinun-gen von Aörolithen und fallenden Sternschnuppen dar-bieten. Umfaßt man die Complieation von Gestaltungen,die in so verschiedenen, mehr oder weniger ercentrischenBahnen um die Sonne kreisen; ist man nicht geneigt, mitdem unsterblichen Verfasser der Mücanique colesle die größereZahl der Cometen für Nebelsterne zu halten, die von einemCentralsysteme zum anderen" schweifen; so muß man be-kennen, daß das vorzugsweise so genannte Planeten-system, d. h. die Gruppe der Weltkörper, welche in wenigercentrischen Bahnen sammt ihrem Mondgesolge um die Sonnekreisen, nicht der Masse, aber der Zahl der Individuennach, einen kleinen Theil des ganzen Systems ausmacht.
Die teleseopischen Planeten, Vesta, Juno, Ee-reö und Pallas, mit ihren unter sich verschlungenen, starkgeneigten und mehr ercentrischen Bahnen, hat man versuchtals eine scheidende Zone räumlicher Abtheilungen in unsremPlanetensysteme, gleichsam als eine mittlere Gruppe zubetrachien. Nach dieser Ansicht bietet die innere Planeten-gruppe (Merkur, Venus , Erde und Mars ) in Vergleich mitder äußeren (Jupiter , Saturn und Uranus ) mehrere aus-fallende Evntraste' dar. Die inneren, sonnennäheren Pla-neten sind von mäßiger Größe, dichter, ziemlich gleich und