Band 
Erster Band.
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bisweilen (1680 Ulld 1811) so lang ijefuttPcit uuu'Otu, alsdie Entfernung der Erde von der Sonne, eine Linie,welche zwei Planetenbahnen, die der Venuö und desMerkur, schneidet. ES ist selbst wahrscheinlich, daß inden Jahren 1819 und 1829 unsre Atmosphäre mit demDunste der Cometenschweise gemischt war.

Die Cometen selbst zeigen so mannigfaltige Gestalten,oft mehr dem Individuum als der Art angehörend, daßdie Beschreibung einer dieser reisenden Lichtwolken (sonannten sie schon LenvphaneS und Theon von Aleran-drien, der Zeitgenosse dcS Pappus) nur mit Vorsichtauf eine andere angewendet werden kann. Die schwäch-sten teleseopischen Cometen sind meist ohne sichtbare»Schweif, und gleicheir den Herschel'schen Nebelstcrnen.Sie bilden rundliche, matt schimmernde Nebel, mit concen-lrirterem Lichte gegen die Mille. DaS ist der einfachsteTypuS, aber darum eben so wenig ein rudimentärerTypus, als der eines durch Verdampfung erschöpften,alternden LLeltkörperS. In den größeren Cometen unter-scheidet man den Kops oder sogenannten Kern, undeinen einfachen oder vielfachen Schweif, den die chine-sischen Astronomen sehr charakteristisch den Besen (sui)nennen. Der Kern hat der Regel nach keine bestimmteBegrenzung, ob er gleich in seltenen Fällen wie ein Sternerster und zweiter Größe, ja bei den großen Cometen von1102, 1532, 1577, 1711 und 1813 selbst am Tage beihellem Sonnenschein", ist leuchtend gesehen worden. Dieserletztere Umstand zeugt demnach bei einzelnen Individuenfür eine dichtere, intensiver Lichtresterion fähige Masse.Auch erschienen in Hcrschel'S großen Telescopen nur zwei