Die einzelnen Cometen find aber nicht bloß ihrerForm nach so charakteristisch verschieden (ohne allen sicht-baren Schweif, oder mit einem von 104" Lange, wie imdritten des JahrcS 1618); wir sehen sie auch in schnellauf einander folgenden, veränderlichen Gestaltungsproccffcnbegriffen. Dieser Formcnwechsel ist am genauesten undvortrefflichsten an dem Cometen von 1744 von Heinsiusin Petersburg , und an dem Hallep'schen Cometen bei seinerletzten Wiedercrscheinung im Jahr 1835 von Bessel inKönigsberg beschrieben worden. An dem der Sonne zuge-kehrten vorderen Theile des Kerns wurde eine mehr oderminder büschelförmige Ausströmung sichtbar. Die rückwärtsgekrümmten Strahlen bildeten einen Theil des Schweifes.„Der Kern des Hallep'schen Cometen und seine Ausströ-mungen gewährten daS Ansehen einer brennenden Rakete,deren Schweif durch Zugwind seitwärts abgelenkt wird."Die vom Kopf ausgehenden Strahlen haben wir, Aragound ich, auf der Pariser Sternwarte in auf einander sol-genden Nächten sehr verschiedenartig gestaltet 15 gesehen.Der große Königsberger Astronom schloß aus vielfältigenMessungen und theoretischen Betrachtungen: „daß der aus-strömende Lichtkegel sich von der Richtung nach der Sonnesowohl rechts als links beträchtlich entfernte, immer aberwieder zu dieser Richtung zurückkehrte, um auf die andereSeite derselben überzugehen; daß der ausströmende Licht-kegel daher, so wie der Körper des Cometen selbst, der ihnauSstößl und erzeugt, eine drehende oder vielmehr eineschwingende Bewegung in der Ebene der Bahn erlitt."Er findet, „daß die gewöhnliche Anziehungskraft der Sonne,die fie auf schwere Körper ausübt, zur Erklärung solcher
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