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Schwingungen nicht hinreiche, und ist der Ansicht, daßdieselben eine Polarkraft offenbaren, welche Einen Halb-messer des Cometen der Sonne zuwendet, den entgegen-gesetzten von ihr abzuwenden strebt. Die magnetische Po-larität, welche die Erde besitze, biete etwas analogesdar; und sollten sich die Gegensätze dieser tellurischenPolarität auf die Sonne beziehen, so könne sich ein Ein-fluß davon in der Vorrückung der Nachtglcichen zeigen."Es ist hier nicht der Ort die Gründe näher zu entwickeln,aus welche Erklärungen gestützt worden sind, die den Er-scheinungen entsprechen; aber so denkwürdige Beobachtun-gen'", so großartige Ansichten über die wunderbarste Classealler Weltkörper, die zu unserm Sonnensystem gehören, durf-ten in diesem Entwurf eines allgemeinen Naturgemäldesnicht Übergängen werden.
Ohncrachtct der Regel nach die Cometenschweife inder Sonnennähe an Größe und Glanz zunehmen und vondem Centralkörper abgewendet liegen, so hat doch derEomct von 1823 daS denkwürdige Beispiel von zweiSchweifen gegeben, deren einer der Sonne zu-, der anderevon ihr abgewandt war, und die unter einander einenWinkel von 160° bildeten. Eigene Modificationen derPolarität und die unglcichzcitige Berthcilung und Leitungderselben können in diesem seltenen Falle zweierlei, un-gehindert fortgesetzte Ausströmungen der nebligen Materieverursacht haben''.
In der Naturphilosophie des Aristoteles wird durchsolche Ausströmungen die Erscheinung der Cometen mitder Eristenz der Milchstraße in eine sonderbare Verbindunggebracht. Die zahllose Menge von Sternen, welche die