Band 
Erster Band.
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daß die ersten, Meteorsteine zur Erde herabschlcudernd, bis-weilen (9 Juni 1822 zu Singers > kaum den Durchmesserder kleinen römischen Siebter in unseren Feuerwerken hatten.

Was die sormbildende Kraft, waS der physische undchemische Proceß in diesen Erscheinungen ist; ob die Theil-chen, welche die dichte Masse des Meteorsteins bilden, ur-sprünglich, wie in dem Comcten, dunstförmig von einanderentfernt liegen, und sich erst kann, wenn sie für uns zuleuchten beginnen, innerhalb der stammenden Feuerkugelnzusammenziehen; was in der schwarzen Wolke vorgeht, inder eSlinutenlang donnert, ehe die Steine herabstürzen; obauch aus den kleinen Sternschnuppen wirklich etwas Coiwpactes, oder nur ein höhcrauch-artiger, eisen- und nickelhal-ligcr Meteorstaub ^ niederfällt: das alles ist bis jetzt ingroßes Dunkel gehüllt. Wir kennen das räumlich Gemessene,die ungeheure, wundersame, ganz planetarische Geschwin-digkeit der Sternschnuppen, der Feuerkugeln und der Meteorsteine; wir kennen das Allgemeine und in dieser AllgemeinheitEinförmige der Erscheinung, nickt den genetischen kosmischenVorgang, die Folge der Umwandlungen. Kreisen die Me-teorsteine schon geballt zu dichten *- Massen (doch minderdickt als die mittlere Dichtigkeit der Erde ), so müssen sieim Innersten der Feuerkugeln, aus deren Höhe und schein-barem Durchmesser man bei den größeren auf einen wirklichen Durchmesser von 500 bis 2600 Fuß schließen kann,nur einen sehr geringen, von entzündlichen Dämpfen oderGasarten umhüllten Kern bilden. Die größten Meteor-nuiffcnt, die wir bisher kennen, die brasilianische von Bahiaund die von Otumpa im Chaco, welche Rnbi de Celis be-schrieben, haben 7 bis 7 '/.. Fuß Länge. Der in dem ganzen