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ihrer Hauptbestandtheile nach, eine unverkennbare Ueber-einstimmung. Sie zeigen dieselbe durch alle Jahrhunderteund in den verschiedensten Regionen der Erde, in denenman sie gesammelt hat. 21 ber eine so auffallende und srühbehauptete physiognomische Gleichheit der dichten Meteor -massen leidet im Einzelnen mancherlei Ausnahmen. Wieverschieden sind die leicht schmiedbaren Eisenmassen vonHradschina im Agramer Eomitate, oder die von den Uferndes Sisim in dem Jeniseisker Gouvernement, welche durchPallas berühmt geworden sind, oder die, welcbe ich ausMerico" mitgebracht, Massen, die alle *y im Eisen enthal-ten, von den Aörolithen von Siena , deren Eisengehaltkaum 7 100 beträgt, von dem erdigen, in Wasser zerfallendenMeteorstein von Alaiö (im Dep. du Gard>, und vonJonzac und Juvenaö, die, ohne metallisches Eisen,ein Gemenge oryktognostisch unterscheidbarer, krystallinischgesonderter Bestandtheile darbieten! Diese Verschiedenheitenhaben aus die Eintheilung der kosmischen Massen in zweiElasten, nickelhaltigcö Meteor-Eisen und fein- oder grob-körnige Meteorsteine, geführt. Sehr charakteristisch ist die,nur einige Zehntel Linie dicke, oft pechartig glänzende, bis-weilen geäderte Rinde 50 . Sie hat bisher, so viel ich weiß,nur im Meteorstein von Chantonnay in der Vendäe gefehlt,der dagegen, was eben so selten ist, Poren und Blasenräumewie der Meteorstein von Juvcnas zeigt. Ueberall ist dieschwarze Rinde von der hellgrauen Masse eben so scharfabgeschnitten als der schwarze bleifarbene Ueberzug derweißen Granitblöcke^, die ich aus den Cataracten deSOrinoco mitgebracht und die auch vielen Cataracten andererErdtheilc (j. B. dem Nil - und dem Eongo-Fluffe) eigen