Band 
Erster Band.
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Tic ko6inischen Schleimblasen, Ute organischenRostoc-ähnlichen Masse», welche den Sternschnuppen seildem Mittelalter zugeschrieben werden, die Schwefelkiesevon Sterlitamak (westlich vom Uralgebirge), die das Innerevon Hagelkörnern sollen gebildet Habens gehören zu denMythen der Meteorologie. Nur das feinkörnige Gewebe,nur die Einmengung von Olivin, Augit und Labradorgeben einigen Aörolithen (;. B. den doleritähnlichen vonJuvenas im Ardöche-Departcment), wie Gustav Rose gezeigthat, ein mehr heimisches Ansetzn. Diese enthalten nämlichkrystallinische Substanzen, ganz denen unsrer Erdrindegleich; und in der sibirischen Meteor-Eisenmasse von Pallaszeichnet sich der Olivin nur durch Mangel von Nickel aus, der dort durch Zinn-Oryd ersetzt ist 5 ' 1 . Da die Me-teor-Olivinc, wie die unsrer Basalte, -17 bis 49 Hundert-theile Talkerde enthalten und in den Meteorsteinen nachBerzelius meist die Hälfte der erdigen Bestandtheile aus-machen, so muß man nicht über den großen Gehalt anSilicalen von Talkerde in diesen kosmischen Massen erstau-nen. Wenn der Aörolith von JuvenaS trennbare Krystallevon Augit und Labrador enthält, so wird durch kaSnumerische Verhältniß der Bestandtheile aufs wenigstewahrscheinlich, daß die Meteormassen von Chatcau Renardein auS Hornblende und Albit bestehender Diorit, die vonBlansko und Chantonnay ein Gemenge von Hornblende undLabrador sind. Die Beweise, die man von den eben berühr-ten oryktognostischen Aehnlichkeiten für einen tellurischcnund atmosphärischen Ursprung der Aörolithen hernehmenwill, scheinen mir nicht von großer Stärke. Warum sollten,und ich könnte mich auf ein merkwürdiges Gespräch von