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„durch eine gewisse Nachlassung der Schwung»„kraft und durch den Wurf einer unregelmäßigen Bewe-„gung herabgeschleudert werden, nicht bloß nach der be-„ wohnten Erde, sondern auch außerhalb in das große„Meer, weshalb man sie dann nicht findet." Nochdeutlicher spricht sich Diogenes von Apollonia ^ auö. Nachseiner Ansicht „bewegten sich, zusammen mit den sichtbaren,„unsichtbare Sterne, die eben deshalb keine Namen„haben. Diese fallen oft auf die Erde herab und erlöschen,„wie der bei Aegos Potamoi feurig Herabgefallene stei-„nerne Stern." Der Apvlloniate, welcher auch alleübrigen Gestirne < die leuchtenden) für bimssteinartigeKörper hält, gründete wahrscheinlich seine Meinung vonSternschnuppen und Meteormassen auf die Lehre des Ana-ragoras von Klazomenä, der sich alle Gestirne (alle Kör-per im Welträume) „alö Felsstücke" dachte, „die der feu-„rige Aether in der Stärke seines Umschwunges von der„Erde abgerissen und, entzündet, zu Sternen gemacht„habe". In der ionischen Schule fielen also, nach derDeutung des Diogenes von Apollonia , wie sie uns überlie-fert worden ist, Aörolithen und Gestirne in eine und die-selbe Classe. Beide sind der ersten Entstehung nachgleich tellurisch, aber nur in dem Sinne, als habe dieErde, als Eentralkörper, einst 59 um sich her alles so gebil-det, wie, nach unsern heutigen Ideen, die Planeten einesSystems aus der erweiterten Atmosphäre eines andernEentralkörpers, der Sonne, entstehen. Diese Ansichtensind also nicht mit dem zu verwechseln, was man gemein-hin rellurischen oder atmosphärischen Ursprung der Meteor-steine nennt, oder gar mit der wunderbaren Vermuthung