Band 
Erster Band.
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erleuchten. 20 as aber bie Flammen sein » 11 )^ 11 , sie manbisweilen während der Thätigkeil von Küsten -Vulkanenoder kurz vor der Hebung cincö vulkanischen EilandeS seitStrabo's Zeilen auö dem tiefen Meere hat aufsteigen ge-sehen, entscheiden wir nickt.

Wenn die Frage aufgeworfen wird, waS in keil Vul-kanen brenne, waö die Wärme errege, die Erdenund Metalle schmelzend mischt, ja Lavaströmen von großerDicke 93 mehrere Zahre lang eine erhöhte Temperatur giebt;so liegt einer solchen Frage das Vorurtheil zum Grunde,Vulkane müßten nothwendig, wie die Erdbrände der Stein-kohlenflöze, an das Dasein gewisser scuercrnährcndcr Stoffegebunden sein. Nach den verschiedenen Phasen chemischerAnsichten wurden so bald Erdpech, bald Schwefelkies oderder feuchte Eontact von sein zertheiltem Schwefel und Eisen,bald pvrophorartige Substanzen, bald die Metalle der Alka-lien und Erden als die Ursach der vulkanischen Erschei-nungen in ihrer intensiven Thätigkeit bczcichuct. Der großeEhemiker, welchem wir die Kenntniß der brennbarsten me-tallischen Substanzen verdanken, Sir Humphry Davp, hatin seinem letzten, ein wehmüthiges Gefühl erregenden Werkei Consolalion in travel and last days of a Iliilo-sopher) seiner kühnen chemischen Hypothese selbst entsagt.Die große mittlere Dichtigkeit des ErdkörpcrS (5,44) ver-glichen mit dem specifischen Gewichte des Kalium (0,865)und Natrium (0,972) oder der Erd-Metalle (1,2), der Mangelvon WasserstoffgaS in den luftförmigen Emanationen derKraterspaltcn und der nicht erkalteten Lavaströme, vielechemische Betrachtungen endlich 01 stehen in Widerspruchmit den früheren Vermuthungen von Davy und Ampere.