283
das alte Ufev bezeichnen, an Dem Die mächtige Wellen-branDung schäumte.
Wenn man einen Blick wagen null auf die geogra-phiscke Verbreitung Der Gebirgsarten unD ihre räumlichenVerhältnisse in Dem Theile Der Erdrinde, welcher unsernBeobachtungen zugänglich ist, so erkennt man, Daß Deram allgemeinsten verbreitete chemische Stoff Die Kiesel-säure ist, meist in undurchsichtigem Zustande und mannig-fach gefärbt. Nach Der festen Kieselsäure herrscht zunächstkohlensaurer Kalk: Dann kommen Die Verbindungen vonKieselsäure mit Thonerde, Kali und Natron, mit Kalk-erde, Magnesia und Eisenoryd. Wenn das, was wir Ge-birgsarten nennen, bestimmte Associationen einer kleinenZahl von Mineralien sind, denen sich, wie parasitisch,einige andere, aber auch nur bestimmte, anschließen; wennin einem Eruptionögestein, dem Granit, die Association vonQuarz (Kieselsäure), Feldspath und Glimmer das Wesent-liche ist: so gehen diese Mineralien auch vereinzelt odergepaart durch viele andere Schichten hindurch. Um nurbeispielsweise zu zeigen, wie quantitative Verhältnisse einFeldspaihgestrin von einem anderen, glimmerreichen unter-scheiden, erinnere ich daran, daß, wenn, nach Mitscherlick,zum Feldspath dreimal mehr Thonerde und % mehr Kiesel-säure, alö demselben eigen ist, hinzugefügt wird, man dieZusammensetzung deö Glimmers erhält. In beiden ist Kalienthalten, ein Stoff, dessen Eristenz in vielen Gebirgs-arten wohl über den Anfang aller Vegetation auf demErdkörper hinaufsteigt.
Die Neihefolge und mit ihr das Alter der Formationenwird durch die gegenseitige Auslagerung der Sediment-,