•284
Der umgewandelten und der Aggregatschichten, durch DieNatur der Gebilde, bis zu welcher die EruprionSmassenhinaufsteigen, am sichersten aber durch die Anwesenheit or-ganischer Reste und die Berschiedenartigkeit ihres Baueserkannt. Die Anwendung der botanischen und zoologischenKennzeichen auf die Bestimmung deS Alters der FelSmassen,die Ehronometrik der Erdrinde, welche Hooke's großerGeist schon ahnete, bezeichnet eine der glänzendsten Epochender neuen, den semitischen Einflüssen wenigstens auf demContincnt endlich entzogenen Gcognosie. PaläontologischeStudien haben der Lehre von den starren Gebilden derErde, wie durch einen belebenden Hauch, Anmuth undBielscitigkeit verliehen.
Die v e r st e i n e r u n g s h a l t i g e n Schichten bieten uns,in ihren Grabstätten erhalten, die Floren und die Fau-nen der verflossenen Jahrtausende dar. Wir steigen aus-wärts in die Zeit, indem wir, die räumlichen Lagerungs-verhältnissc ergründend, von Schicht zu Schicht abwärtsdringen. Ein hingeschwundenes Thier- und Pflanzenlcbentritt vor unsere Augen. Weit verbreitete Erdrevolutionen,die Erhebung großer Bergketten, deren relatives Alter wirzu bestimmen vermögen, bezeichnen den Untergang alterOrganismen, daö Auftreten neuer. Einige wenige derälteren erscheinen noch eine Zeit lang unter den neueren.In der Eingeschränktheit unsres Wissens vom Werden, inder Bildersprache, welche diese Eingeschränktheit verbergensoll, nennen wir neue Schöpfungen die historischenPhänomene des Wechsels in den Organismen, wie in derBewohnung der Urgewässer und des gehobenen trockenenBodens. Bald sind diese untergegangenen organische»