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Erster Band.
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Eoniseren haben nämlich nicht bloß Verwandtschaft mitden Cupuliferen und den Bctulineen, welchen wir sie'Tnder Braunkohlen-Formation beigesellt sehen, sie haben sieauch mit den Lycopoditen. Die Familie der sagn-artigenCycadeen nähert sich im äußeren Ansehen den Palmen,während sie im Bau der Blüthen und Saamen wesentlichmit den Coniseren übereinstimmt. ^ Wo mehrere Stein-kohlenflöze über einander liegen, sind die Geschlechter undArten nicht immer gemengt, sondern meist geschlechterweisegeordnet: so daß Lycopoditen und gewisse Farnkräuter sichnur in einem Flöze, und Stigmarien und Sigillarien ineinem anderen finden. Um sich von der Ueppigkeit desPflauzenwuchseö der Vorwclt und von der durch Strö-mungen angehäuften Masse deö, gewiß % auf nassem Wegein Kohle verwandelten vegetabilischen Stoffes einen Begriffzu machen, muß man sich erinnern, daß in dem Saar-brücker Kohlcngcbirge 120 Kvhlenlagen über einander lie-gen, die vielen schwachen, bis gegen einen Fuß dickeu,ungerechnet; daß es Kohlenflöze von 30, ja zu Johnstone(Schottland ) und im Creuzot (Burgund ) von mehr als50 Fuß Mächtigkeit giebt: während in der Waldregionunserer gemäßigten Zone die Kohle, welche die Waldbäumeeines gegebenen Flächenraumes enthalten, diesen Raum in100 Jahren im Durchschnitt nur mit einer Schicht von7 Linien Dicke bedecken würde Nahe der Mündung deSMiffisippi und in den vom Admiral Wrangel beschriebenensogenannten hölzernen Bergen des sibirischen Eis-meeres findet sich noch jetzt eine solche Zahl von Baum-stämmen durch Flußverzweigungen und Meeresströme zusam-mengetrieben, daß die Schickten des Treibholzes an