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Die neueren Fortschritte der Geognosie, d. i. die er-weiterte Kenntniß von den geogu ostischeu Epochen,welche dnrch die mineralogische Verschiedenheit der Gebirgs-formationen, durch die Eigenthümlichkeit und Reihefolgeder Organismen, die sie enthalten, durch die Lagerung(Aufrichtung oder ungestörte Horizontalität der Schichten)charakterisirt werden; leiten uns, dem inneren Causal-zusammenhang der Erscheinungen folgend, auf die räum-liche Vertheilung der Feste und des Flüssigen,der Continente und der Meere, welche die Oberfläche unsersPlaneten bilden. Wir deuten hier auf einen Verbindungö-punkt zwischen der erdgeschichtlichen und der geographischenGeognosie, auf die Totalbetrachtung der Gestalt und Glie-derung der Continente. Die Umgrenzung des Starrendurch das Flüssige, das Areal-Verhältniß des einen zumanderen ist sehr verschieden gewesen in der langen Reihe-folge der geognostischen Epochen: je nachdem Steinkohlen -schichten sich horizontal an die aufgerichteten Schichtenvon Bergkalk und alten rothen Sandstein; Lias und Jurasich an das Gestade von Keuper und Muschelkalk; Kreidesich an die Abhänge von Grünsand und Jurakalk sedi-mentarisch angelehnt haben. Nennt man nun mit Ellede Beaumont Jura- und Kreide-Meere die Wasser, unterdenen sich Jurakalk und Kreide schlammartig niederschlagen,so bezeichnen die Umrisse der eben genannten Formationenfür zwei Epochen die Grenze zwischen dem noch stein-bildendeu Oceane und der schon trockengelegten Feste.Man hat den sinnreichen Gedanken gehabt, Carlen fürdiesen physischen Theil der alten Geographie zu ent-werfen: Carlen, die vielleicht sicherer sind als die der