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Erster Band.
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Wanderungen der Io »der der homerischen Geographie.Die letzteren stellen Meinungen, mythische Gebilde graphischdar; die ersteren Thatsachen der positiven Formationslehre.

Das Resultat der Untersuchungen über die Raumver-hältnisse des trocknen Areals ist: daß in den frühesten Zeiten,in der silurischen und devonischen Transitions-Epoche, wiein der ersten Flözzeit, über die Trias hinaus, der conti-nentale, mit Landpflanzen bedeckte Boden auf einzelneInseln beschränkt war; daß diese Inseln sich in späterenEpochen mit einander vereinigten und längs tiefeinge-schnittencr Meerbusen viele Landseen umschlossen; daß end-lich, als die Gebirgsketten der Pyrenäen , der Apenninen,und die Karpathen emporstiegen, also gegen die Zeit derälteren Tertiärschichten, große Contincnte fast schon inihrer jetzigen Größe erschienen. In der silurischen Welt,wie in der Epoche der Cycadeen - Fülle und riescnartigerSaurier mochte, von Pol zu Pol, des trocknen Landeswohl weniger sein als zu unsrer Zeit in der Südsee undin dem indischen Meere. Wie diese überwiegende Wasser-menge in Gemeinschaft mit anderen Ursachen zur Erhöhungder Temperatur und zu größerer Gleichmäßigkeit der Kli-mate beigetragen hat, wird später entwickelt werden. Hiermuß nur noch in der Betrachtung der allmäligen Ver-größerung (Agglutination) der gehobenen trocknen Erdstrichebemerkt werden, daß kurz vor den Umwälzungen, welche,nach kürzeren oder längeren Pausen, in der Diluvial-Periode den plötzlichen Untergang so vieler riescnartigcnWirbelthiere herbeigeführt haben, ein Theil der jetzigenContinentalmassen doch schon vollkommen von einandergetrennt waren. Es herrscht in Südamerika und in den