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nichts mit Den Bersuchen gemein Den Zusammenhang verErscheinungen unter Ideen zu fassen. Wahrhaft kosmischeAnsichten sind erst Folge der Beobachtung und ideeller (Com-bination, Folge eines lange dauernden Eontacts der Mensch-heit mit der Außenwelt; auch sind sie nicht das Werk eineseinzigen Volkes, sie sind die Frucht gegenseitiger Mittheilung,eines, wo nicht allgemeinen, doch großen Völkerverkehrö.
Wie in den Betrachtungen über den Refler der Außen-welt auf die Einbildungskraft wir, im Eingangs hlbftöBandes, aus der allgemeinen Litteraturgeschichte dasausgehobcn haben, was sich auf den Ausdruck ein^-s leben-digen Raturgefühlö bezicht, so wird in der Gefchschro derWeltanschauung auS der allgemeinen Culturgeschichtedasjenige ausgesondert, was die Fortschritte in der Erkenntnißeines Nalurganzcn bezeichnet. Beide, nicht willkübrlich,sondern nach bestimmten Grundsätzen abgesonderte Theilehaben wieder unter einander dieselben Beziehungen als dieDisciplinen, welchen sie entlehnt sind. Die Geschichte derCultur der Menschheit schließt in sich die Geschichte derGrundkräste des menschlichen Geistes, und also auch derWerke, i» denen nach verschiedenen Richtungen diese Grund-kräfte in Litteratur und Kunst sich offenbart baden. Aufgleiche Weise erkennen wir in der Tiefe und Lebendigkeitdes NaturgesühlS, die wir nach dem Unterschiede der Zeitenund der Bölkerstamme geschildert, wirksame Anregungsmittelzu sorgfältigerer Beachtung der Erscheinungen, zu ernsterErgründung ibres kosmischen Zusammenhanges.
Eben weil nun so mannigfaltig die Ströme sind, welchedie Elemente des erweiterten Raturwissenö getragen und imLaufe der Zeiten ungleich über den Erdboden verbreitet