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übergegangenen sinnreichen Apparate der Drehwage. Es istvon den drei Arten der Bestimmung der Dichtigkeit unseresPlaneten (durch Bergnähe, Höhe einer Vergebene und Dreh-wage) in dem Naturgemälde (KoSmoS Bd. I. S. 176—178und 424 Anm. 6) so umständlich gehandelt worden, daßnur noch die in Reich'S neuer Abhandlung 27 enthaltenen,in den Jahren 1847 und 1850 von diesem unermüdlichenForscher angestellten Versuche hier erwähnt werden müssen.DaS Ganze kann nach dem gegenwärtigen Stande unseresWissens folgendermaßen zusammengestellt werden:
Shehallien (nach dem Mittel des von Playfairgefundenen Mar. 4,867 und Min. 4,559) . . 4,713Mont Cenis, Beob. von Carlini mit der Correction
von Giulio ........... 4,950
Drehwage:
Cavendish nach Baily'S Berechnung . . . 5,448
Reich 1838 . 5,440
Daily 1842 . 5,660
Reich 1847 — 1850 5,577
Das Mittel der beiden letzten Resultate giebt für die Dich-tigkeit der Erde 5,62 (die deS Wassers — 1 gesetzt): also
viel mehr als die dichtesten feinkörnigen Basalte (nachLeonhard's zahlreichen Versuchen 2,95 — 3,67), mehr alöMagneteisenerz (4,9 — 5,2), um weniges geringer alögediegen Arsen von Marienberg oder Joachimsthal . Wirhaben bereits oben (KoSmoS Bd. I. S. 177) bemerkt, daßbei der großen Verbreitung von Flöz -, Tertiär-Formationenund aufgeschwemmten Schichten, welche den uns sichtbaren,continentalen Theil der Erdoberfläche bilden (die Plutonischenund vulkanischen Erhebungen erfüllen inselförmig überaus