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Vierter Band.
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Bedürfniß, für eine große nnd verwickelte Reihe von Erschei-nungen eine genieinsame Ursach aufzufinden.

Bei der Mannigfaltigkeit der Verhältnisse, welche dieErdoberfläche darbietet in Hinsicht auf Insolation (Sonnen-Einwirkung) und auf Fähigkeit die Wärme auszustrahlen,bei der großen Verschiedenheit der Wärme-Leitung nachMaaßgabe der in ihrer Zusammensetzung und Dichte heterogenenGebirgsarlen: ist nicht wenig zu bewundern, daß da, wodie Beobachtungen mit Sorgfalt und unter günstigen Umständenangestellt find, die Zunahme der Temperatur mit der Tiefein sehr ungleichen Localitäten meist so übereinstimmende Resul-tate gegeben hat. Bohrlöcher: besonders wenn sie noch mittrüben, etwas durch Thon verdickten, den inneren Strömungenminder günstigen Flüssigkeiten gefüllt sind, und wenig ZuflüssefeinvärlS in verschiedenen Höhen durch Queerklüste erhalten;bieten bei sehr großer Tiefe die meiste Sicherheit dar. Wirbeginnen daher, eben dieser Tiefe wegen, mit zweien der merk-würdigsten artesischen Brunnen: dem von Grenelle zuPariS , und dem von Reu-Salzwerk im Soolbade Oevnhau sen bei Minden . Die genauesten Bestimmungen für beidesind die, welche hier folgen:

Nach den Messungen von Walserdin^, dessen Scharfsinnman eine ganze Reihe feiner Apparate zur Bestimmung derTemperatur in den Tiefen des Meeres oder der Brunnenverdankt, liegt die Bodenfläche des Abattoir du Puits deGrenelle 36,24 über dem Meere. Der obere Auöstuß deraufsteigenden Quelle ist noch 33,33 höher. Diese Total-Höheder steigenden Wasser (69,57) ist im Vergleich mit dem Niveaude? Meeres ohngefähr 60 Meter niedriger alö das Ausgehender Grünsand-Schicht in den Hügeln bei Lusignv, südöstlich