verschwindet, hat besonders in der neueren Zeit an Wichtigkeitnoch dadurch gewonnen, daß das Element der totalen mag-neiischen Erdkraft aus der mit überwiegender Schärfe zu messen-den horizontalen Intensität nicht ohne eine genaue Kundeder Jnclination abgeleitet werden kann. Die Kunde von dergeographischen Lage des einen und des anderen Magnetpolesverdankt man den Beobachtungen und der wissenschaftlichen Thätig-keit eines und desselben kühnen Seefahrers, Sir James Roß : imNorden während der zweiten Erpedition^ feines Onkels Sir John Roß (1829— 1833), im Süden während der von ihmselbst befehligten antarctischen Erpeditio» (1839 — 1843). Dernördliche Magnetpol (Br. -s- 70 0 5', Lg. 99° 5' W.) istfünf Breitengrade entfernter von dem Rotations-Pol der Erdeals der südliche (Br. — 75° 5', Lg. 151" 48' O.); auchhat der südliche Magnetpol 109" mehr westliche Länge vom Me-ridian von Pariö als der nördliche Magnetpol. Letzterer gehörtder großen, dem amerikanischen Continent sehr genäherten InselBoothia Felix , einem Theile des von Eap. Parry früher NorthSomerset genannten Landes, an. Er liegt wenig ab von derwestlichen Küste von Boothia Felix , unfern des Borgebirges Ade-laide, das in King Williani’s Sea und Victoria Street vortritt."Den südlichen Magnetpol hat man nicht unmittelbar, wie dennördlichen, erreichen können. Am 17 Febr. 1841 war der Ere-bus bis Br. — 76" 12' und Lg. 161" 40' Ost gelangt; dieJnclination war aber erst 88" 40': man glaubte sich also nochan 160 englische Seemeilen von dem südlichen Magnetpole ent-fernt. 25 Viele und genaue Teclinations-Beobachtungen (dieJntersection der magnetischen Meridiane bestimmend) machen essehr wahrscheinlich, daß der Süd-Magnetpol im Inneren deögroßen antarctischen Polarlandes South Victoria Land gelegen
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