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ist; westlich von den Prince Albert Mountains, die sich demSüdpol nähern und an den, über 11600 Fuß hohen, bren-nenden Vulkan Erebuö anschließen.
Der Lage und Gestalt-Veränderung deö magnetischenAequatorö: der Linie, auf welcher die Neigung null ist,wurde schon im Naturgemälde (Kosmos Bd. 1. S. 190bis 192 und 431) ausführlich gedacht. Die früheste Be-stimmung des afrikanischen Knotens (.der Durchkreuzung desgeographischen und magnetischen Acquators) geschah von Sa-bine ^ in dem Anfang seiner Pendel-Erpedilion 1822; später(.1840) hat derselbe Gelehrte, die Beobachtungen von Dupec-rey, Allen, Tunlop und Sulivan zusammenstellend, eine Karledes magnetischen Aequatorö 21 von der afrikanischen Westküstevon Biafra an (Br. + 4°, Lg. 7° 10' oft!.), durch dasatlantische Meer und Brasilien (Br. — 16", zwischen PortoSeguro und Rio Grande) bis zu dem Punkte entworfen,wo ich, der Südsee nahe, auf den Kordilleren die nördlicheNeigung habe in eine südliche übergehen sehen. Der afrika-nische Knoten, als Turchschnittöpunkl beider Aequatoren, lag1837 in 0" 40' östlicher Länge; 1825 war er gelegen in 4"35' O. Die seculare Bewegung des Knotens, sich entfernendvon der 7000 Fuß hohen basaltischen Insel St. Thomas, waralso etwas weniger als ein halber Grad im Jahre gegenWesten: tvodurch dann an der afrikanischen Küste die Linieohne Neigung sich gegen Norden wendete, während sie an derbrasilianischen Küste gegen Süden herabsank. Der convere Scheitelder magnetischen Acquatorial-Curve bleibt gegen den Südpol gerichtet, und entfernt sich im atlantischen Ocean im Marimum16" vom geographischen Aequator. Im Inneren von Süd- amerika , in der Terra incognita von Matto Grosse, zwischen