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Resultate für die Schiffsrechnung und das gesanume Seewesenam wichtigsten; aber alle kosmischen Erscheinungen des Magne-lisnitts, unter denen die außerordentlichen, in so weiter Ferneoft gleichzeitig wirkenden Störungen (die magnetischen Un-gewitter) zu den geheimnißvollsten gehören, hangen so innigmir einander zusammen, daß, um allmälig die mathematischeTheorie deö Erd-Magnetismus zu vervollständigen,keine derselben vernachlässigt werden darf.
Aus der ganzen nördlichen magnetischen Halb-kugel in den mittleren Breiten, die Theilung deö Erd-sphäroidö durch den magnetischen Aequator gedacht, steht dasNord-Ende der Magnetnadel, d. h. das Ende, welches gegenden Nordpol hinweist, um 8 uI / 4 Morgens (20 ul / 4 ) diesemPole in der Richtung am nächsten. Die Nadel bewegt sichvon 8 u1 / 4 Morgens bis l u3 /4 Nachmittags von Osten nachWesten, um dort ihren westlichsten Stand zu erreichen.Diese Bewegung nach Westen ist allgemein, sie tritt in der-selben Richtung ein an allen Orten der nördlichen Halb-kugel, sie mögen westliche Abweichung haben: wie das ganzeEuropa , Peking , Nertschinsk und Toronto in Canada ; oderöstliche Abweichung: wie Kasan , Silka (im russischen Ame rika ), Washington , Marmato (Neu-Granada) und Payta ander peruanischen Küste. ^ Bon dem eben bezeichneten west-lichsten Stande um 1 "% bewegt sich die Magnetnadel denNachmittag und einen Theil der Nacht bis 12 oder 13 Uhrwieder zurück nach Osten, indem sie oft einen kleinen Still-stand gegen 6" macht. In der Nacht ist wieder eine kleineBewegung gegen Westen, bis das Minimum, d. h. deröstliche Stand von 20 u, 4 , erreicht wird. Diese nächtlichePeriode, welche ehemals ganz übersehen wurde (da ein