wiederhol!. Man erkanme bei Tage sogar aus dem Licht-bogen aufschießende Lichlsäulen."
Es ist mehrmals behauptet worden, daß um den nörd-lichen Magnetpol ein perpetuirlicher Lichtproceß amHimmelsgewölbe herrsche. BravaiS, welcher 200 Nächte un-unterbrochen beobachtet hat, in denen 152 Nordlichter genaubeschrieben werden konnten, versichert allerdings, daß Nächteohne Nordschein sehr erceptionell seien; aber er hat bei sehrheiterer Luft und ganz freier Aussicht auf den Horizont bis-weilen nächtlich gar keine Spur des Polarlichts bemerkt, oderdas magnetische Ungewitter erst sehr spät beginnen sehen. Diegrößte absolute Zahl der Nordlichter gehört dem AuSgang desMonats September an; und da der März eine relative Mehrheitim Vergleich mit Februar und April zu zeigen scheint, sokann man auch hier, wie bei anderen magnetischen Erschei-nungen, einen Zusammenhang mit den Aequinoclien ver-muthen. Zu den Beispielen von den Nordlichtern, die inPeru , von den Südlichtern, die in Schottland gesehen wur-den, muß ein farbiges Nordlicht gezählt werden, welches derCap. Lafond auf der Candide am 1-1 Januar 1831 sü d-lich von Neu-Holland in 45 0 Breite volle zwei Stundenlang beobachtete.'^
Das Geräusch wird von den französischen Physikern undvon Siljeström in Bossekvp mit eben der Bestimmtheit ge-läugnet als von Thienemann, Parry, Franklin, Richardson,Wrangel und Anjou. Die Höhe des Phänomens hat BravaiSauf wenigstens 100000 Meier (51307 Toisen, über dreizehngcogr. Meilen) geschätzt: wenn ein sonst sehr verdienstvollerBeobachter, Herr Farquharson, sie kaum zu 4000 Fuß an-schlug. Die Fundamente aller dieser Bestimmungen sind sehr