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freilich harmlosen, litterarischen Streite geworden. Sie bieteneine Reihe sehr zugänglicher, aber in neuerer Zeit vernach-lässigter, durch Beobachtung und Erperiment überaus unvoll-kommen gelöster Probleme dar. Tie Stärke des Gestein-MagnetiSmuS kann in einzelnen abgeschlagenen Fragmentenvon Hornblende - und Chlorit-Schiefer, Serpentin, Syenit,Dolerit, Basalt, Melaphyr und Trachyt durch Abweichitiig derNadel und durch Schwingungö-Versuche zur Bestimmung derJnlensitäts-Zunahme geprüft werden. Man kann auf diesemWege, durch Berglcichung deS fpecisifchen Gewichtes, durchSchlcmmung der fein gepulverten Blasse und Anwendung desMicrofcopö, entscheiden, ob die Stärke der Polarität nichtmehrfach, statt von der Quantität der eingemengien KörnerMagncleisenö und Eisen-Orydulö, von der relativen Stel-lung dieser Körner herrühre. Wichtiger in kosmischer Hinsichtaber ist die, von mir längst wegen deS Haidbergeö angeregteFrage: ob eö ganze Gebirgsrücken giebt, in denen nach ent-gegengesetzten Abfällen eine entgegengesetzte Polarität 24 gefundenwird? Eine genaue astronomische Orientirung der Lage solcherMagnet-Achsen eines Berges wäre dann von großem Interesse,wenn nach beträchtlichen Zeitperioden entweder eine Veränderungder Ack'senrichtung oder eine, wenigstens scheinbare Unabhängig-keit eines solchen kleinen Systems inagnetischer Kräfte vonden drei variablen Elementen des totalen Erd-Magnetismuserkannt würde.