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Vierter Band.
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in meist geschlossenen Ringthälern (Pyrmont, Driburg ) be-sonders auffallend. Friedrich Hoffmann und Buckland habensolche Vertiefungen fast zugleich sehr charakteristisch Erhebungs-Thäler (volle)» ok elevstion) genannt.

In den Quellen, die man mit dem Namen der Schwefel-wasser belegt, tritt der Schwefel keineStvegeS immer in den-selben Verbindungen auf. In vielen, die kein kohlensauresNatron enthalten, ist wahrscheinlich Schwefel-Wasserstoff auf-gelöst; in anderen, z. B. in den Schwefelwassern von Aachen (Kaiser -, Cornelius-, Rosen- und Quirinus-Quelle), ist inden Gasen, welche man durch Auskochen, bei Luft-Abschluß,erhält, nach den genauen Versuchen von Bunsen und Liebiggar kein Schwefel-Wasserstoff enthalten; ja in den auö denQuellen von selbst aufsteigenden GaSblasen enthält allein dieKaiserquelle in 100 Maaß 0,31 Schwefel-Wasserstoff. 5«

Eine Therme, die einen ganzen Fluß schwefel-gesäuertenWusserS, den Essig-Fluß (Rio Vinagre), von den EingebornenPusambio genannt, erzeugt, ist eine merkwürdige Erscheinung,die ich zuerst bekannt gemacht habe. Der Rio Vinagreentspringt ohngefähr in 10000 Fuß Höhe am nordwestlichenAbfall deö Vulkans von Purace , an dessen Fuß die StadtPopayan liegt. Er bildet 3 malerische Cascaden^: von denenich die eine, welche an einer steilen Trachytwand senkrechtwohl 300 Fuß herabstürzt, abgebildet habe. Von dem Punktean, wo der kleine Fluß in den Cauca einmündet, nährt diesergroße Strom 2 bis 3 Meilen abwärts bis zu den Einmün-dungen deö Pindamon und Palacä keine Fische: ein großesUebel für die streng fastenden Einwohner von Popayan ! DieWasser des Pusambio enthalten nach Boussingault's spätererAnalyse eine große Menge Schwefel-Wasserstoff und Kohlen-