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Kohlensäure und Stickstoff; Naphkha (farblos, gelblich oderals braunes Erdöl); Borsäure und Thonerde der Schlamm-Vulkane. Tie große Verschiedenheit dieser Stoffe, von denenjedoch einige (Kochsalz, Schwefel-Wasserstoffgas und Erdöl )sich fast immer begleiten, bezeugt das Unpassende der Benen-nung Salsen: welche auö Italien stammt, wo Spallanzani das große Verdienst gehabt hat zuerst die Aufmerksamkeit derGeognosten aus das, lange für so unwichtig gehaltene Phänomenim Modenesischcn zu leiten. Der Name Dampf- und GaS-Quellen drückt mehr das Gemeinsame auS. Wenn vielederselben alö Fumarolen zweifelsohne in Beziehung zu er-loschenen Vulkanen stehen, ja besonders als Quellen von kohlen-saurem GaS ein letztes Stadium solcher Vulkane charakteri-siren; so scheinen dagegen andere, die Naphtha-Quellen, ganzunabhängig von den wirklichen, geschmolzene Erden ausstoßen-den Feuerbergen zu sein. Sie folgen dann, wie schon Abicham CaucasuS gezeigt hat, in weiten Strecken bestimmten Rich-tungen, ausbrechend auf GebirgSspalten: sowohl in der Ebene,selbst im tiefen Becken deS caspischen MeereS, als in Gebirgs-höhen von fast 8000 Fuß. Gleich den eigentlichen Vulkanen,vermehren sie bisweilen plötzlich ihre scheinbar schlummerndeThätigkeit durch Ausbruch von Feuersäulen, die weit um-her Schrecken verbreiten. In beiden Continenlen, in weitvon einander entfernten Welrgegenden, zeigen sie dieselbenauf einander folgenden Zustände; aber keine Erfahrung hatuns bisher berechtigt zu glauben, daß sie Vorbotender Entstehung wirklicher, Lava und Schlacken auswerfenderVulkane sind. Ihre Thätigkeit ist anderer Art: vielleicht inminderer Tiefe wurzelnd und durch andere chemische Processebedingt.