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zusammenhangend in 9?afa[tftröme übergehen, enthalten kleinegebrannte Schieferstücke, aber keine Spur von eingeschlossenemTrachyt. Die letzteren Einschlüsse sind auch nicht zu findenam Krater dcS RodderbergeS, der doch der größten Trachyt-Masse der Rheingegend, dem Siebengebirge , so nahe ist.
„Die Maare scheinen", wie der Berghauptinann vonDechen scharfsinnig bemerkt, „in ihrer Bildung ziemlich derselbenEpoche anzugehören als die Ausbrüche der Lavaströme, dereigentlichen Vulkane. Beide liegen in der Nähe tief einge-schnittener Thäler. Die lavagcbenden Vulkane waren entschie-den zu einer Zeit thätig, als die Thäler bereits sehr naheihre heutige Form erhalten hatten; auch sieht man die ältestenLavaströme dieses Gebietes in die Thäler herabstürzen." DieMaare sind von Fragmenten devonischer Schiefer und von auf-geschüttetem grauem Sande und Tuffrändern umgebe». DerLaacher See : man mag ihn nun als ein großes Maar oder,wie mein vieljähriger Freund, C. von Oeynhausen, (gleichdem Becken von Wehr) als Theil eines großen Kesselthales imThonschiefer betrachten: zeigt an dem ihn umgebenden Kranzeeinige vulkanische Schlacken-AuSbrüche: so am Krufter Ofen,am Veitskopf und Laacher Kopf. ES ist aber nicht bloß dergänzliche Mangel von Lavaströmen, wie sie an dem äußerenRande wirklicher Erheb»ngS-Krater oder ganz in ihrerNähe auf den canarifchen Inseln zu beobachten sind; es istnicht die unbedeutende Höhe deS Kranzes, der die Maareumgiebt: welche dieselben von den Erhebungs-Kraterenunterscheiden; cS fehlt den Rändern der Maare eine regelmäßige,als Folge der Hebung stets nach außen abfallende GesteinS-fchichtung. Die in den devonischen Schiefer eingesenkten Maareerscheinen, wie schon oben bemerkt, als Minen-Trichter,