Band 
Vierter Band.
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Tuffen vergraben liegen. In der Umgebung des Laacher Seeöist diese Reichhaltigkeit allerdings am größten; aber auch andereMaare, z. B. das Jmmerather und das, an Olivin-Kugelnreiche Meerselder, enthalten ausgezeichnete krvstalliniscke Massen.Wir nennen hier: Zirkon, Haupn, ficucit 93 , Apatit, Noscan,Olivin, Augit, Rhyakolith, gemeinen Feldspath (Orthoklas),glasigen Feldspath (Sanidin), Glimmer, Sodalit, Granat undTitan-Eisen. Wenn die Zahl der schönen krystallisirten Mine-ralien am Vesuv so vielmal größer ist (Scacchi zählt deren43 Arten), so darf man nicht vergessen, daß sehr wenige der-selben vom Vesuv ausgestoßen werden; und daß die größereZahl dem Theil der sogenannten Auswürflinge deöVesuvs angehört, die nach Leopolds von Buch Meinung'",dem Vesuv gänzlich fremd, einer, weit über Capua hinausverbreiteten Tuff-Bedeckung beizuzählen sind, welche von demaufsteigenden Kegel des Vesuvs mit emporgehoben wurde undwahrscheinlich daS Erzeugniß einer submarinen, tief im Innerenverborgenen, vulkanischen Wirkung gewesen ist."

Gewisse bestimmte Richtungen der verschiedenartigen Er-scheinungen vulkanischer Thätigkeit sind auch in der Eifel nichtzu verkennen.Die, Lavaströnie erzeugenden AuSbrüche derhohen Eifel liegen auf einer Spalte, fast 7 Meilen lang, vonBertrich bis zum Goldberg bei Ormond, von Südost nach Nord-west gerichtet; dagegen folgen die Maare, von dem Meerfelderan bis MoSbruch und zum Laacher See hin, einer Richtungölinievon Südwest gegen Nordost. Die beiden angegebenen Haupt-richtungen schileiden sich in den drei Maaren von Taun. Inder Umgegend des Laacher SeeS ist nirgends Trachyt an derOberfläche sichtbar. Auf daS Vorkommen dieser GebirgSart inder Tiefe weisen nur hin die eigenthümliche Natur deö ganz