Band 
Vierter Band.
Seite
454
JPEG-Download
 

454

des Vclay und VivaraiS''^ nach Abtheilung in 3 abgesonderteGruppen (Gruppe des Puy de Düuie bei Clermont mit denMontS-Dore , Gruppe des Cantal, Gruppe von le Puv undMezenc) 37, 29 und 2< Meilen. Die ausgebrannten Vulkanevon Olot , südlich von den Pyrenäen , westlich von Gerona ,mit ihren deutlichen, bisweilen getheilten Lavaströinen, liegennur 7 M von den catalonischen Küsten deS MittelmeerS ent-fernt: dagegen die «»bezweifelte» und allem Anscheine nachsehr frisch ausgebrannten Vulkane in der langen Kette derRockv Mountains im nordwestlichen Amerika 150 bis 170 MEntfernung von dem Liktoral der Südsce zählen.

Ein sehr abnormes Phänomen in der geographischen Ver-tbeilung der Vulkane ist die Eristenz in historischer Zeit thä-tiger, vielleicht noch theilweise brennender Vulkane in derGebirgskette des Thian-schan (deS HimmelSgebirgeS), zwischenden zwei Parallelketten des Altai und deS Kuen-lün: derenEristenz Abel-Rümusat und Klaproth zuerst bekannt ge-macht und welche ick in meinem Werke über Inner-Asien,aus die scharfsinnigen und mühevollen sinologischen Forschungenvon StaniSlaS Julien gestützt, vollständiger habe behandelnkönnen." Der Abstand des Vulkans Pe-schan (Montblanc) mitseinen Lavaströmen rind des noch brennenden FeuerbergeS (Ho-tscheu) von Turfan ist vom Littoral des Eismeeres und des indi-schen MeereS, fast gleich groß, etwa 370 und 380 Meilen.Dagegen ist die Entfernung, in welcher der Pe-sckan, dessen Lava-AuSbrüche vom Jahr 89 unserer Zeitrechiiting bis zum An-fang des 7len Jahrhunderts in chinesischen Werken einzelnausgezeichnet siitd, sich von dem großen Alpensee Jssikul amAbfall deS Temurttitagb (eines westlichen Theils deö Thian-schan) befindet, nur 43 Meilen; von dem nördlicher gelegenen,