Band 
Fünfter Band.
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fu+U'cu wüd. Ich l'al'c zwei meiner Zeichnungen dieser Profilestechen lasse» (Rose, Ural und Altai S. 611613).Renovantz und Hermann haben dieselbe geologische Erscheinungvor uns gesehen^; der Letztere aber scheint, wahrscheinlich ausEhrerbietung vor der Uransänglichkeit des Granits, säst andem zu zweiseln, was er gesehen. Stundenlang ist bei derFlußschifffahrt die Ueberlagerung des in Bänke abgetheiltenGranits über den fast senkrecht einschießenden Thonschieferdeutlich sichtbar. Mein Reisebegleiter Gustav Rose sagt sehrwahr in seinem Tagebucke^:Der Tbonschiefer hat unter demfast horizontalen Granite eine wellige Oberfläche; erhebt sichbisweilen wohl 50 Fuß über den Wasserspiegel des Jrtysch,bald senkt er sich bis auf einige Fuß zum Wasser herab: unddie ganze Auflagerung würde bei einem eüvas höheren Standedes Wasserspiegels gar nicht zu sehen sei». Alle diese wichti-gen geologischen Erscheinungen sind nur sichtbar in dem rechtenIrlysch-Ufer; das linke Ufer, gleich steil und hoch, bestandnur aus Thonschiefer, ohne weder Ueberlagerungen noch Gra-nitgänge im Thonschiefer zu zeigen. Wäre der Fluß nicht da,um daS Belle einzuschneiden an der Grenze der beiden Ge-birgsarten, so wäre hier das ganze Phänomen unbekannt ge-blieben." Nach der Mitte des WegeS von Buchtarminfk nachUst-Kamenogorsk boren die Granitselsen und -Kuppen ganz aussichtbar zu werden. Der Thonschiefer: welcher nach Gebler'sgründlichen Untersuchungen in Chlorit und Talkschiefer umge-wandelt wird zwischen den Flüssen Aigcrt, Topvlowka undAkem; nimmt sowohl in Norden als in Süden der ätna -hohen Gipfel von Katunia und Belucha eine Area von 160geographischen Quadratmeilen, also eine» 2'/ 2 mal größerenFlächenraum als das gaiue Harzgebirge, ein. ^ Zu derselben