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Geschichte des Seefahrers Ritter Martin Behaim nach den ältesten vorhandenen Urkunden : mit einer genauen Abbildung des Behaim'schen Globus vom Jahr 1492 in zwei Planigloben nach seiner natürlichen Grösse, und drei der ältesten Karten von Amerika / von Friedrich Wilhelm Ghillany; eingeleitet durch eine Abhandlung ueber die ältesten Karten des neuen Continents und den Namen Amerika von Alexander von Humboldt
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Urkunde VI.

Brief Martin Behaim's, des Seefahrers , aus Frankfurt, an seinen Oheim. Leonhard Behaim in Nürnberg .

t yhs 1478 adj. 17 setembrio in franckfortt maria t

I

Mein vntterdenighen willigen dinst vnd freintlichen gruess zu vor an lieber vetter dass es dir vnd allen den deinen woll ging vndgesunlt werst wer mir ein besondere grosse frewd von dir zu heren. Wis lieber vetter das mir lang kein brieff von dir worden ist sindvnsers lieben herrn fronleichnams tag vnd ich. hab dir sind geschrieben, darauf mir noch kein antwurtt ist worden, auch hett ich dir gernöfter geschriben also west ich nit besonders dir zu enpitten dann ich pit dich in aller frawntschaft das du mir solchs nit in argk auff nemest.Wiss lieber vetter das der schlusselfelder vnd ander mer pei mir gewessen sindt vnd hab gehortt das dein sone Michel wol von gotts genadengen Win in osterreich sey kommen vnd dornach zu einem herrn dar komme der mit spezerey vnd mit andern vmbgee. Also hoff ich zw

got ob er selb wil vnd zu greillen will er werd lernen das in woll nutzen soll. Drumb sich ich fast gern das du in etwas in allend ver-suchen last vnd ich pit dich fleissiglich das du mein schreiben in gut versteht wann ich gann dir vnd allen dein als gut vnd wo ich dir vnd

im mit meinem armen dinst frewntschaft mocht thun das weit ich on zwifel allwegen gern thun vnd beweissen wo ich kan.

Lieber vetter pit dich frewntlich das du der mutter hilfflich vnd redtlich seist in allen dem do sy dein bedarff vnd ich beger das

du vnd mein liebe mutter fleiss für kerett damit dag ich etban zu frummen leutten mocht körnen in ein handel es iret

nit ob ir mich ein jjj jar versprecht vnd ich wolt gern kneclit sein vnd alles das thon das im handel zu thon wer nichs ausgenomen damitvnd ich nertt zu eren mocht körnen. Mer lieber vetter ich kan dir nit eigetlich wissen lassen ob mich der partolmes von eib nunlenger zu mechel wirtt lassen oder ob er mich in ein ander Stadt verdingen werett oder was man mit mir thon wirtt,solchs wirt dir der partolmes wol sagen, besonders wais ich dir ytz nit zu enpitten dann ob es dir vnd allen den dein wol ging vnd gesuntwerst hört icli fast gern. Sag meine gruess deiner hausfraw vnd deiner swiger vnd deinen kindern vnd allen gutten frewnten nit anders

dann das ich noch von gotts genaden gesunt bin. Datum am freitag vor sant matheus tag anno im lxxviij

Mer t ein Bek eimdein Vetter.

Urkunde VII.

Brief Martin Behaim's , des Seefahrers, aus Antwerpen, an seinen Oheim Leonhard Behaim in Nürnberg .t yhs 1479 adj. 8. jugno zu antorff im mark in niderlandt bei fritz heberlein von nurebg maria f

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Mein vntterdenighen wiligen dinst vnd frewntlichen gruess zu allen zeitten Bereitt lieber vetter dein wolmogen vnd gesunttheitthortt ich altzeit gern von dir sagen, lieber vetter nach dem vnd ich dir in der nagsten fastenmess zu franckfforlt verschrib wie ich von dermutter wegen 300 gülden dar halt entphangen die mir bartolmes von eib dar aussgericht hat, so wiss lieber vetter das ich vnd mitt sambttdem gellt wol in das niderlandtt körnen bin gott der almechtig hab lob vnd ich hab mit hillf des almechligen gottes solchs gelt alles inbergner marck an gutte weisse engelsche tucher gelegtt nach radt vnd vntterweisung di mir ptolmes von eib zu franckforttthett, vnd desse meine tuch sind schon gekartt vnd gerauchtt vnd geschorn vnd ich holl' ein gott wil si sollen noch desse wochen geferbttwern alsdann so pald sie geheft vnd bereitt wem wil ich sie lossen pinden vnd mit ander kauffleutt gutt heim senden, vnd ich hoff zu gott es soll gutter gewin doran seyn als sie heim kommen wann di tuch fast wol gefallen sindtt wann mir haben di werckleut gesagt dass vnllerallen tuchen di sie gearbatt haben di andern kauffleutt zu gehortt haben di halt mer gekost haben welche mein maister zu beraitt hotgehabt, haben sie niedert gemeincklich so gutte tuch gehabt als di mein sindt gott wol dass sie nertt schon geferbtt wern als ich hoff das

sie sollen wann ich ger mein allerpesten fleiss damit will thun. Item so hoff ich ein gott wil dass desser handel fast rechtt wurdtt thun

wer sach das ich nertt ymat elters hatt der geschelschaflt mit mir hatt der auch gelt zu mir legelt davon ich 1er vnd vntter-weisung name, wann einein gesel allein ist kein handirung zu treiben es mosen albeg gewonlich zwey sein der ein der ein kauft vnd