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..Also habt Ir genucksem bescheydt. Ich hab auch Forschung gehapt was kosten wirdt wann man ein newe zirliche stein auff ein grableckt der ebich do plib also das man nil weck rucken vnnd der nit zw köstlich noch zw schlecht wert bericht mann mich der stein w r erdtongefert kosten 7 l / 2 wo Ich aber ein köstlichem wolt haben so wirdt er auch merr kosten pis in 20 vnnd das mann ligen lest vnndnit verrückt must man der kirch geben ein marck Silber das wist Ir woll wie vil das ist.»
»Weytier hab leb euch am jüngsten annzaigt wie Euer Vetter (Martin, der Sohn des Seefahrers) sich vnnderstanden batt zw seinfreunden zw' klimmen wollen. Im Gott mit frewden holff zw volbringen.«
..So wist Ich hab Im inn mein Contor genomen allain im fürgehalten all meynung ob er vermeindt wo er pey Euch wert mann werdtIm vonn stundan auff ein stull setzen vnnd zw eynem herrn machen das werdt nit geschehen auch ob er meindt man werdt im aufwarttenals hier di portugaleser lliun oder dass er sich vbernemen wolt seiner freundl oder als der stoltzer beu euch leben wollt mit Zerung mitklaydung des durff er sich keins im sin setzen noch für neinen. Hab im gesagt wie all sein freundt gediendt haben also edel si gewest seinvnnd noch sein. Auch sey es in thewtzschen Landt sidt ein yd er inust vor was seen vnnd lern das kumpt ein süsser an wider dem anderndarnach sich einer geschickt mach also lern er begierig thew'tzsch vnnd folg Euch sey vnverdrossen in der arbait halt sich w'eyslich mitwercken vnnd wordt als ich kein zweyffl hab er woll bey Euch vnnd den Eurigen seen wirdt so werdt sein sach zw' tag zw tag pesser.Hab im auch gesacht es werdt im villeycht zw gepürt werden eins oder 2 pfert zw wartten oder das haws aus zw keren oder holz in dikuchen zw tragen wo er solichs nit thun wolt oder sich des eins aussern wolt so soll er sich nit vnnder steen zw sein freundt zw kummendann wy seer sich einer bey Euch in thewtzchen Lande arbait ye erlicher er sei vnnd ye hocher er ankum. Solichs vnnd annder ding habich im gesagt mer dann ein mall vor seyner mumen verstett seyner mutter sclwesler auch vor seiner an-fraw ob im di sach nil gefaln
w'irdt noch euch.dass er mir di schuldt wolt geben Ich wurdt sagen Ich habs euch vorgesagl. Hab im auch gesagt wy
Ir Im nit Zerung werdt geben aus vnnd ein wo er nit pleyben wolt ob im aber ein Zerung gesbheen werdt das soll er danckpar seyn vonnwem Im solichst widerfarr. Ob er aber zw euch wolt zihenn sein freundt beseen vnnd heymsuchen das sim empfangen do vnnd wo er erkenn
das sein sach nit für im wert bey Euch so mog er darnach woll ein.*) briff vonn eim Vetter an konig begeren vnnd ein
freuntlichen abschidt vonn sein freundt nem vmb wider heer zw kumen do mit er zw kein Sachen genott soll seyn. Über das als wo erkein lust hin naws hab so soll er ein genucksame man hin naws schicken mit emme gewaltzbriff in forma meliori.«
»Über solichs hatt er mir zw annttwordt goben Ich kann im di sach so grawsam nit fuer haltten er wols als gern thun er woll thunnit als ein freundt sunder als der schlechtest so ir in Euern prott haben mügt.« Der junge Martin Behaim , fährt der Brief fort, wünschtenun von Michael Imhof (Michel Im-Curia), derselbe sollte ihm 50 auf Wechsel geben. Mit diesem Geld hat er allerlei eingekauft, theilsHandelsgegenslände, theils um seinen Freunden in Nürnberg Geschenke zu machen, unter anderen Dingen auch 5 Papageyen. Michael Behaimhatte in einem Schreiben verlangt, dass er einige solche mitbringe; der Brief zählt alle einzelnen Gegenstände auf; man erfährt daraus,dass sich des jungen Behaim’s Mutter damals auf der Insel Madera aufhielt, denn von dem Gelde hat'er auch »seyner mutter in ylademadera geschickt 2 , / I ^ soll in merr eingemacht gsorua? scheycken so das kompt so schickt man das mit dem ersten schiff.« Pockversichert dem Oheim Behaim, der junge Martin »hat solich gros verlangen zw euch das ich euch nit sagen kann in sunderheytt zw euch
er sackt er forgt ir mocht dencken er kom vonn gelts wegen das thu er nit sunder er woll keins haben ir solt im das prawehen zw seym
nutz wy euch gefelich ist. Als er mich bedunckt nach seyner begir das er hat zw der thewtzschen sprach so soll er inn eym Jarr lernen
was er können reden soll dann er fast vil wordt verstett sunderlich wo er zw bamberg werr do kein wall nit is vnnd bey eym werr do
er knaben uinb sich hett dass er mit thewtzsch schreiben und rechen lernt solichs ist im vnbekannt verstett rechen er wirts aber paltlernen.« Im Folgenden berichtet Pock, dass der junge Martin Behaim an der Gelbsucht unwohl gewesen sei, schreibt auch die Medizinvor, die man ihm geben solle, wenn sich das Uebel in Nürnberg noch nicht verloren habe; dann sagt er über die Lebensweise der Portu-giesen : »den wist über herr es sein di hoffertigsten lewde hie so irs finden mügt in der weit si reytlen den gantzen tag auffm mark vnndhaben 4 knechl nach in lauffen und wann si zw haws reytten so essen si fuer huenner vnnd geprattens Ein reyttig mit saltz da groltzen siden gantzen tag auff wy (unleserliches Wort) das is warr di schlechtest weldt in Nürnberg ist pas vnnd trinckt pas dann di grosen Herrnhie ir findt vil portugaleser hie di nie kein wein truncken haben vermein es sey di grost schandl so einer thun kann aber wann si in derkirch stann so lest einer ein groltzer das sich di sewl mocht schütten das soll ein eer sein in disem landt.«
»Ich sag Euch zw das euer Vetter Ein Junnfraw gegen den porlugalesern hie ist darumb ob im ein grobheit wider-ferdt solt ims nitso garr in arg auff' nemmen dann das gröbst folk hie ist so ich geseen hab. Aber ich hoff er soll di thewtzsch mannir polt an sich nemmeauch dorfft Ir nit sorg haben das er ein fraw-mann ist sunder ein recht grystlich mensch ist vnnd fast ander heilig in seymgepert solichs hat er von seyner Mumen hie begriffen di ein fast erhafftig vnnd thugenthafftige fraw ist so si inportugall sein mag that im warlich thann als ein frumme trewe mutter eim kind thun soll. Wy er hinder denn thott-schlag körnen kannIch mich nit verwundern doch hapt vor woll vernommen wy er sich hat müssen weren das vil zewgen er gehapt hat di itzundt nit hie sein
*) Ein unleserliches Wort, etwa fürderung.