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gewisses Kunst-Zeitalter liier -u finden, ihre Meistererzeugten Kunst-Werke, aber sie schufen weder sichselbst, noch ihr Leben -um Kunst-Werk um. stdelverpflichtet, und wer viel geben will, muh vieleserrungen haben. Wohl könnte die Kunst nunträumen, die ste-irke des Lebens seien ihr Unter-than. ln Wahrheit würde ihr Lhron im eigenenKelch wanken, wollte sie sich scheiden von allenden Kräften, die ihr nur von auswärts -ufliehenkönnen, sticht die Kunst, die einige farbige freudenwie gelegentlich über den Kran- der Werkel-Lagestreut, erfüllt auch nur den eigentlichsten Zweck,das nächste Ziel ihres Daseins, sondern allein dieandere, höhere, die selbst nur der bunteste stlüten-, Kelch an der stlume des Lebens ist. sticht die Kunst- sei Herrin, sondern das Kunst gewordene, Kunst er-zeugende Leben.
lm Leben aber flieht alles in eines, Dichten undDenken, forschen und stilden, wollen und handeln,^ empfinden und Zichdarstellen und die Kunst wird«/nur dann auch ihres engsten stmtes recht warten,^wenn sie dieser kinheit und diesen seilen allen dient,ihnen allen im bilde und in 5chönheit einen natur-notwendigen stusdruck leiht, vieles von dem, waseine reiche Zeit hervorbringt, ist ihr fremd; diedämmernden Liefen des fühlens und sthnens sindihr näher, als die klaren Ciskonturen der 6ipfeldenkenden Lrkennens, das Wesen des glauben? istihr verwandter, als die schroffen härten staatlichenHandelns, stder aus allem darf und kann und muhKunst schöpfen, wenn anders sie das höchste ihrerZiele erreichen, wenn sie den fleisch- und dild-gewordenen Seist der Zeit darstellen will.
Einen Prüfstein gibt es, an dem sich die Kunst-zeitalter scheiden, das ist ihr Verhalten auf den 6ren--gebieten von Kunst und Leben, jede 5itte, jede formdes Verkehrs ist künstlich, künstlerisch verwandeltesLeben, alle Seselligkeit von den letzten stuhenwerkendes strauches, des 6ruhes oder des Lafelns bis -uden engsten, leidenschaftlichsten berührungen, die sie-wischen Mensch und Menschen schafft, bis -umKampf und frieden der her-en und der Zinne, demleidenschaftlichen Liebesspiele -wischen Mann undfrau, ist dem Lebensstil der Völker und Zeiten unter-worfen. Und dieser Lebenskunst ist die dem Lebendienende Kunst nahe verschwistert, die Kunst, die nichtdie feste, sondern den stlltag der Menschen schmücken,die Haus und Hausrat, gewand und Leib betreuenwill. Der Meister der rhythmischen Wortkunst unsererLage, 5tefan öeorge, hat dieser Einsicht vielleicht den
Messingene; iielrkSi-pee-SIttei-.