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Das Haus Peter Behrens / mit einem Versuch über Kunst und Leben von Kurt Breysig
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Indessen dem Künstler ist beschieden, nicht mit dem Worte, sondern im 6ebilde zuwirken. vas Haus behrens ist das beredteste von den Programmen, mit denen sein kr-bauer für die Verwirklichung seiner Pläne zu werben trachtete. Ms Kunstwerk ist es dasletzte Mied in einer nicht metzr ganz Kurren kette von hervorbringungen, die sich fast vonAnbeginn in den vienst tzotzer lormenkunst stellten, ver Maler behrens begann alsNaturalist: der Nusgangspunkt fast aller der jüngeren Künstler stilisierender Nichtung, dietzeute thätig sind. Nber er hat diesem banner sehr früh abgeschworen und ist, otzne vonirgend einem Meister sichtbar beeinflußt zu sein, auf die 5uche nach der neuen Kunstweiseausgegangen, kr tzat, wie alle die stärksten unter den süngern dieser Nichtung das großeinnere krlebnis im Zinnbild dargestellt, er tzat den lraum und die Offenbarung desSchaffens selbst verkörpern wollen, er tzat, beeinflußt durch die großen Vorbilder desLandes der aufgebenden Zonne, dem farbigen Holzschnitt neue Wirkungen entlockt und erhat am glücklichsten im bildnis gereizt, wie deutscher ernst und reine lorm sich paarenkönnen.

Das Zeitalter und die Seistesrichtung, in die der einzelne vom 5chicksal gestelltwird, werden ihm fast immer die letzten Ziele seines wollen? setzen: lorm und lärbungjedes geistigen Schaffens aber quellen aus der Persönlichkeit hervor, aus jenen tiefen,fast triedmäßigen gründen des Ichs, wo die unbewußtesten, aber such die entscheidendstenImpulse des Lebens ihren Ursprung haben. Zo war unzweifelhaft für behrens sein Hn-schluß an das stärkste kunststreden unserer jahrhundertwende das gegebene, Zichere, Un-vermeidliche: für eine bestimmte gattung Menschen ist es in unseren lagen 5chicksal, daßsie den Plug aufwärts nehmen, von Wirklichkeit und MItag fort zu den höhen freienfantastischeren bilden?, gerade wie es für einzelne lorscher dieser generation Zchicksalist, daß sie der Zchilderung und Beschreibung abschwören, um sich dem begriff und demblick in das weite zu verschreiben. 5ehr verschieden aber ist, was die einzelnen imselben Zinne unternehmen, klingers große gedanken-und Zeelenmalerei, Ztucks robuste Zinnenfreude, diedoch auch in die liefen des Herzens und sündigerLeidenschaft vordrang, Leistikows edle Vereinfachungnordischer Landschaft, die unsere nächste Umgebunguns in ein Märchen und in fremde Zchönheit um-zuwandeln wußte, Melchior Lechters gotische lräume,die aus altem wein neue lrunkenheit zu schöpfen,die das stille geheimnis der ältesten germanenkunstund den wahrsagervogelgeist des Zehers unserer lägezu einem Mysterium zu verschmelzen vermochtenwie weit gehen sie alle aus einander und sind dochaus einem Kunstgeist heraus geboren. Ludwig von hofmann hat auf seinem bilde, das er Zonnenblickzudenannte, einige larbentöne nebeneinander gesetzt,die mir immer im gedächtnis wieder klangen, da ichdie Zäle der jahrzehnt-Zammlung im welt-bus-stellungs-fahr durchwanderte und ich habe kein ein-ziges bild der gegenwärtigen Meister lrankreichsgefunden, das mich diese Harmonie hätte vergessenlassen können. Peter behrens hat nicht seine ganzeKraft der Ztaffelei und der Palette gewidmet, aberich finde, seine bildnisse weisen ihm unter den deutschenMeistern der 6egenwart eine Ztellung von voll-kommener Zelbständigkeit zu. 5ie teilen mit allen

helrkSi-pei- aus des üidliotliek.