scheint, in welchem sie, außer diesen Grenze», nichtmehr gesehen wird.
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Es liegt zwar nicht in meinem Plane, einen auS.führlichen Vergleich zwischen den vormaligen künstli,chen, regelmäßigen und den jczigen natürlichen Gär.ten aufzustellen, weil ich nur das wiederholen würde,was schon von so vielen Schriftstellern gesagt wordenist. Nur diese- glaube ich hier bemerken zu müssen,daß die natürlichen Gärten, außerdem, daß sie demguten Geschmacke weit eher, als die alten regelmäßigenangehören, bei ihren ersten Anlagen und der nachheri» 'gen Unterhaltung, auch weit weniger koste» und weitmehr Nutzen erzielen, als die ehemaligen künstlichenGärten, und dieß zwar aus folgendem Grunde:
Z
Der Landstrich, auf welchem ein solcher regelmäßi-ger Garten erkünstelt werden sollte, mußte, wenn die-sen die Natur mit Hügeln und Thälern verschönert hat-te, durch große Kosten geebnet; die Baume, die nichtin Reihen standen, mußten gefällt und die schlängelndenBäche in gerade Kanäle umgeschaffen werden; wahrenddie gegenwärtige Gartenkunst diese natürliche Schönheitenmit allen andern Geschenken der Natur dankbar auf-nimmt, benutzet und zu erhalten Bedacht nimmt.
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Allein diese alte symetrische Gartenkunst, von derschon bei Curtius und Strabo , über die schwebendenGärten der Babylonier, bei Homer über die Gärten-es Alcinous, und bei dem jüngern Plinius, über sein