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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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7) Die Tempel der Sonne, zu Balbeck und Palmy­ ra , waren korinthischer Ordnung.

8) Der Tempel des olympischen Jupiters zu Athen hatte 8 korinthische Sauleu, die einen Fronton tru,gen und war Dipteros.

9) Der Pantheon des Adrian zu Athen war ebenfallsmit der korinthischen Ordnung und io Säulen anden beiden Fronten geziert; er gehörte unter Hype-thros.

10) Castor und Pollur zu Neapel hatte 6 Säulen, inder Fronte von korinthischer Ordnung, aber ohnePortikus, folglich Pseuäoperipteros.

11) Der Jstötempel zu Pompeji hatte 4 Säulen inder Fronte.

12) Der Koukordientempel zu Agrigent in Sizilien war mit 6 kurzen griechischen Säulen, nach dorischerOrdnung besetzt und Peripteros.

iz) Zu Pastum waren gleichfalls die griechischen Ver-hältnisse dorischer Ordnung, nämlich die kurzenSäulen in der Fronte, mit ohngefähr 5 Durchmes-ser zur Hohe angewendet worden.

*4) Der Tempel des Glücks in Rom , (lortune virile)war mit 4 Säulen nach jonischer Ordnung verse-hen und Prostylos,

15) Der Tempel des Antonin und Faustine war ko-rinthischer Ordnung, mit 6 Säulen, die ein Fron-ton trugen, geziert.

16) Der Koukordientempel hatte 6 ionische Säulenmit Fronton, und wurde nach einer komponirtenOrdnung erbaut. Dieser Tempel war entweder Pro-stylos , oder kseuäoperipleros.