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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
Entstehung
Seite
37
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Die egvptischen Pyramide», die PliniuS die twffti*nigen Beweise von Despotismus nennt, weil über hun-dert tausend Menschen 20 Jahre lang an einer solchenPyramide gearbeitet haben sollen. Diese Massen konn-ten sich also nur durch ihre ungeheure Ausdehnung merk-würdig machen und so lange erhalten. Einige dersel-ben hatten 682 Schuh in der Breite und 625 zur Höhe.

Wenn daher Pyramiden in den Garten errichtet wer-den wollte», die, wie natürlich, nur nach einem sehrverjüngten Maasstabe erbaut werden könnten; dannwürden solche Nachahmuugen allerdings in's Lächerlichefallen, und man möchte besser thun, sie gar nie anzu-wenden.

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Die Säulen aber können weit eher die Gärten zie-ren, und als historische Monumente großer vaterländi-scher Ereignisse und Thaten, die sie den künftigen Ge-schlechtern überliefern, angewendet werden, z. B. wiedie trojanische und antoninische Säulen zu Rom , undin neuern Zeiten jene zu London , die 1666 wegen demAndenken einer großen Feuersbrunst, errichtet wurde.

Solche Säulen werden auch öfter der Rückerinne,rungen würdiger Regenten, Helden und verdienstvol-ler Staats-Männer errichtet, die bald zu Pferd, 'baldstehend, über den Saulenknauf erscheinen. Sie werdenauch- manchmal hohl erbaut und mit einer Wendeltrep-pe im Innern versehen, die zu einer Gallerie führt, umschöne Aussichten zu genießen, wie z. B. die Minarets, ander Moschee im Garten zu Schwetzingen . In dem Fallmüssen solche Säulen, wenn sie aus D.naderstücken er-