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auch sollte keine Figur in den neuen Gärten mehr auf-gestellt werden dürfen, wenn nicht der Standort denEigenschaften des dargestellten göttlichen, oder irdischenWesens ganz anpassend erschaffen werden kann, undwenn sie sich nicht durch vorzügliche Schönheit empfiehlt,welches auch bei dem sehr geminderten Bedarf eher alsvormals erzwecket werden kann.
6 .
UebrigenS aber beschränke» sich die Gartengebäudenicht allein auf die früher erwähnten griechischen und rö-mischen Tempel der Alten, sondern sie nehmen auch nochneuere Erfindungen der Baukunst auf, wenn sich diese alsMuster des reinen guten Geschmacks darstellen. Z. B.eine schöne Ehrenpforte am Eingang; ihre Verzierun-gen wüsten aber nicht der Pallas, sondern der Floraoder der Diana angehören.
7 .
Ein schönes Landhaus, in welchem der Eigenthümerdie liebliche», milden Jahreszeiten im Genuße der Na-tur durchlebet, ist eine bedeutende Zierde für Gärten,wenn dafür schöne Formen, eine gute, gesunde gegen dierauhen Winde geschützte und zur aufgehenden Sonne ge-kehrte Lage, auf einer Anhöhe, wo sich schöne Aussich-ten entfalten, gewählt worden find.
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Außer diesem nehmen auch die Garten noch kleinereGebäude auf, die dem Spatziergange einen Zweck geben,lind ivo sich ein kleiner Zirkel von Freunden versammelnnnd unterhalten kann. Solche Gebäude könne» bald derLugend, bald der Freundschaft, der Treue, der Einsam-