Feit, oder Personen die uns theuer waren, geweiht undmit passenden Allegorien merkwürdiger Begebenheiten,mit Gedichten, Büsten, Junschriften, :c. gczicret wer-den. Zu diesen gehören auch noch die verzierten Ruhe-sitze, die Badhauser, wovon der Garten in Schwetzin-gcn das schönste mir bekannte Beyspiel liefert, die Vo-lieren, schon gebildete Geflügclhose, (Menagerien) Blu-menhänser und niedliche Meiereien oder andere ländlicheGebäude, die aber nicht das Bild der Armuth durchStrohdächer oder durch andere ähnlich« Zeichen der Dürf-tigkeit an sich tragen dürfen. Warum sollte der Garten-künstler , dessen Bestreben es doch seyn muß, überall dasSchone erscheinen zu machen, gerade unter den ländli-chen Gebäuden die allerärmstlichen, die Strohdächer wäh-len und nachahmen? Ueberhanpr sollte man dergleichenländliche Gebäude, die man überall findet, in den Gär-ten , die ja nur die erhabene sich vorzüglich auszeichnendeNatur nachbilden müßen, nur sparsam erscheinen laßen,wenn sich anders solche Anlagen mit unter die Schulender Kunst und des guten Geschmacks aufstellen wollen,wozu sie allerdings berechtiget sind.
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Auch Ruinen werden von guter Wirkung seyn , wennman sie an Stellen erbaut, wo sie die Natur der Lageerwarten läßt. Allein es ist sehr schwer, sie so erschei-nen zu machen, daß sie täuschen und glauben lassen,der Zahn der Zeit und nicht die Kunst, oder andere ge-waltsame Ursachen hatten diese Zerstörung hervorge-bracht. Durch Brand und Krieg werden auch neue Ge-bäude in Ruinen verwandelt; allein solche Ruinen sindhier nicht gemeint und diese darf auch die Kunst nichtnachahmen.