Bey den Hügeln und Thälern bestehet daher dasganze Ausstccke» bloß darin», daß den ersten nur dieStellen, die sie aufnehmen sollen und ihre höchsten Punktemit einzelnen Stangen angewiesen, und bey den zwei-ten die ungefähre Mitte und ihr Lauf durch Stäbe be-zeichnet werde». Nach diesen vorhergegangenen Bestim-mungen werden dann nach einem großen Maaöstabemehrere Profile vom Hügel sowohl wie vom Thale ge-zeichnet, und die wesentlichen Formen und Tiefen derkonkaven Thal-Linien, so natürlich wie immer möglichund ohne daß die beiden Abhänge sich ähnlich werde»,bestimmt.
Jene Punkte nun, welche diese konkave Thal-Linienin ihrem Durchschnitte ungefähr andeuten, werde» dannmit der Wasserwaage in der Natur selbst hingetragenund mit Pflöcken bemerkt. Solche geometrische Opera-tionen sind aber nur deßwegen nöthig, damit man dieerste» mechanischen Arbeiter doch wenigstens anweisenkann, nach welcher Richtung und wie tief sie die Erdevorerst ausheben dürfe», ohne vergebliche Arbeiten undKosten zu verursachen. UebrigenS aber ist auch hier undbei der endlichen reinen Bildung der Hügel und Thäler,das geübte Auge des Künstlers und sein Gefühl für dieschöne Natur der beste Leiter.
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Mit dem AnSsteckcn der Umrisse der Wälder, derGebüsche, der einzelnen Gruppen, verhält es sich aberänderst. Diese müssen mit dem Zeichcnstab und mitkecker Hand, nicht ängstlich, und nur die wesentlichengroßen iräflige» Uniriße, welche die vorzüglichste Wir-